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.Das gleiche gelte für den Landkreis Wesermarsch und die Stadt Wilhelmshaven. Lediglich im Landkreis Wittmund stand ein Legehennen-Betrieb in Verdacht, dioxinverseuchtes Futter erhalten zu haben. Dort sind Graf zufolge aber bereits vor Weihnachten Proben gezogen und analysiert worden. An Silvester konnte auch hier Entwarnung gegeben werden: Die Proben waren negativ. Der Eierproduzent hatte zwischenzeitlich freiwillig auf eine Auslieferung seiner Ware verzichtet, betonte Graf.
Auch aktuelle Listen mit möglichen Abnehmern des dioxinverseuchten Futtermittels, das wie berichtet offen bar von einem Produzenten in Schleswig-Holstein stammt, brachten für das Veterinäramt Jade-Weser, das für die Kreise Friesland, Wesermarsch und Wittmund sowie die Stadt Wilhelmshaven zuständig ist, keine neuen Verdachtsfälle, berichtete Dr. Graf.
Dennoch führe der Dioxinskandal auch in der Jade-Weser-Region zu großer Verunsicherung. Dioxin gilt als krebserregend. Bei uns stehen die Telefone nicht mehr still, so Dr. Graf.
Trotz der guten Nachricht, dass Friesland nicht von Dioxinfunden betroffen ist, hat Kreislandwirt Hartmut Seetzen mit Sorge auf den Futtermittelskandal reagiert. Landwirte hätten kaum Chancen, sich vor Verunreinigungen im Futtermittel zu schützen, sagt er im
