Betrifft:
„Einlass in Disco scheitert an Hautfarbe“, „Fremdenfeindlichkeit beschäftigt Stadtrat“ (in den NWZ -Ausgaben vom 5. April und vom 8. April)Wir weisen daraufhin, dass die angesprochenen Discotheken eine sehr liberale und tolerante Türpolitik betreiben. Allen unserer Gäste wird der Einlass gewährt, unabhängig ihrer Religion, Nationalität oder Hautfarbe. Die Türsteher sind für die Sicherheit der Gäste verantwortlich. Dies macht es mithin unumgänglich, einzelne Personen abzuweisen. Die Gründe hierfür sind vielfältig, aber sicherlich nicht rassistisch oder diskriminierend.
Nachdem Herr Asangana der Einlass verwehrt wurde, kam es von seiner Seite zu aggressiven und beleidigenden Äußerungen. Allein aufgrund seines aggressiven Auftretens wurde ihm der Zutritt zu den benachbarten Discotheken ebenfalls verwehrt. Nachdem Herr Asangana gegen Türen trat und die Türsteher als Nazis und Rassisten beschimpfte (selbst unseren farbigen Türsteher!), wurde die Polizei hinzugezogen und Anzeige erstattet.
In den folgenden Tagen wurden mehrere Telefonate mit Herrn Asangana geführt, in denen er seine Position an der Universität darstellte und darum bat, die gegen ihn laufende Anzeige zurückzuziehen und wieder Einlass in die Discotheken zu bekommen.
Gleichzeitig wies er uns wiederholt darauf hin, dass er die Möglichkeit hätte, an die Öffentlichkeit zu gehen. Wir sicherten ihm daraufhin Einlass zu, obwohl es nach solcher Art von Vorfällen unüblich ist.
Bei seinem nächsten Besuch beleidigte er einen ihm bis dato völlig unbekannten Türsteher ebenfalls als Rassisten, der ihm daraufhin den Einlass verständlicherweise erneut verwehrte.
Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeder Form von Rassismus und Diskriminierung und sind verwundert über die Art der Berichtserstattung der NWZ . (...)
Dr. Knut Fuseler/ Geschäftsführer P5 Gastro GmbHOlaf Moed/ Geschäftsführer MDBF GmbH
Jörn vom Bruch/ Geschäftsführer Loft Gastro GmbH
Oldenburg
