Cloppenburg - Welche Wege gibt es, künftig weniger Antibiotika in der Tierhaltung zu verabreichen, und welche Erwartungen hat die Gesellschaft an die moderne Nutztierhaltung ? Das sind Fragen, denen sich das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (Aef) in einem Symposium am Mittwoch, 11. Juni, 9.30 bis 12 Uhr, in der Stadthalle widmen wird.

Informiert werden soll über die Möglichkeiten zur Gesunderhaltung und Stärkung der Tierbestände, damit antibiotische Behandlungen immer seltener erforderlich werden – gemäß der Maxime „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“.

Anfang des Jahres wurde dazu ein Ratgeber des Agrar- und Ernährungsforums veröffentlicht, der am 11. Juni diskutiert werden soll. Zudem wird die Erstellung einer onlinebasierten Informationsplattform von Dr. Thomas gr. Beilage (Essen) vorgestellt.

Es sei unerlässlich, so Aef-Vorsitzender Uwe Bartels (Vechta), dass gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen nach Lösungen gesucht werde, um die Landwirtschaft im Oldenburger Münsterland nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund wird auch Reinhild Benning vom BUND die gesellschaftlichen Erwartungen an die moderne Nutztierhaltung vortragen.

Weitere Teilnehmer auf dem Podium sind neben den zwei Referenten Benning und gr. Beilage die beiden Kreislandvolkchefs Hubertus Berges (Cloppenburg) und Norbert Meyer (Vechta) sowie Dr. Gerald Otto (Böseler Goldschmaus). Moderiert wird die Veranstaltung von Uwe Haring.


Eingeladen sind alle Tierhalter und Landwirte, Veterinäre, Berater sowie alle Interessierten der Agrar- und Ernährungsbranche. Anmeldungen nimmt Ruth Overberg unter overberg@aef-om.de oder t   0 44 41/8 53 89-10 an.