DöHLEN - „Ich bin erstaunt, was ihr alles wisst“, meinte Hans-Gerd Dörrie, einer von sechs Betreuern vom Hegering Großenkneten. In der Tat wussten einige Kinder der Gruppe schon viel über die wilden Tiere in den heimischen Wäldern. „Ich gucke sehr viele Wissenssendungen“, erzählt die neunjährige Kim. „Ich auch“, berichtet Larissa (8).

Insgesamt 18 Ferienpasskinder aus der Gemeinde machten sich auf Einladung des Hegerings Großenkneten mit dem Rad vom Rathaus Großenkneten aus auf den Weg in den Döhler Wald. Hier wartete auch schon das Infomobil der Kreisjägerschaft mit vielen Tierpräparaten an Bord. Hegeringleiter Max Hunger wusste Spannendes zu berichten über das Wild und die Vögel. „Der Hirsch hat ein Geweih, der Rehbock ein Gehörn“, erfuhren Kinder einer anderen Gruppe von Robert Kuhlmann. Er erzählte, dass eine Rehmutter ihr Kitz mit den Vorderläufen sehr gut zu verteidigen weiß, selbst gegen den Fuchs. Und er berichtete, dass Rehe wahre Feinschmecker sind. Wenn sie in einen Garten kommen, fressen sie laut Robert Kuhlmann am liebsten Bohnen und Rosenblätter.

Tierstimmen vom Band hatte Hans-Gerd Dörrie dabei. Das gefährliche Grunzen des Wildschweines und das Geschnatter der Graugänse erkannten die Kinder sofort. „Wildschweine fressen alles, was fressbar ist“, erzählte Dörrie. Und so ein Keiler könne richtig gut rennen – bis zu zu 60 Stundenkilometer.

Fragen zur Jagd wurden den Kindern erläutert. Auch die Gewehre wurden erklärt.

Im Anschluss ging es zum Hof von Robert Kuhlmann in Döhlen, wo es einen Imbiss gab. Und natürlich wurde auch das dortige Rotwildgatter besichtigt.


Beteiligt waren an der Aktion neben Robert Kuhlmann, Max Hunger und Hans-Gerd Dörrie die Hegeringmitglieder Gerrit Meyer, Bernd Seeger und Jürgen Hillen sowie Jugendpflegerin Gisela Raabe.