DöTLINGEN - DÖTLINGEN/USU - Beim Spargel ziehen die Dötlinger Gastronomen an einem Strang. Gestern stellten sie eine gemeinsame Plakat-Aktion mit dem Slogan „Spargel isst man in Dötlingen“ auf einem Feld des einheimischen Spargelbauern Klaus-Dieter Ulrich in Glane vor. Das wertete Arnd Kläner vom Kläner-Hof auch als Beleg des Zusammenhaltes der örtlichen Gastronomie, in früheren Zeiten oft keine Selbstverständlichkeit. Alle Anbieter von Spargel-Gerichten im idyllischen Dorfkern (Dötlinger Hof, Kläner-Hof, Schützenhof Unter den Linden, Waldhotel) sowie kurz vor den Toren des Dorfes (Aschenbecks Kate) haben sich zusammengetan und den selbstbewussten Slogan formuliert. Die Plakate weisen in Glane sowie in Aschenstedt auf die kommende Spargelsaison in Dötlingen hin.
Vor einem Jahr begannen die Gastronomen damit, gemeinsam mit „Spargel isst man in Dötlingen“ aufzutreten. Der einzelne Betrieb rückt dabei etwas in den Hintergrund, während die Dötlinger Gastronomie in ihrer ganzen Vielfalt betont wird. Für Bremer, Oldenburger, Delmenhorster und auch viele Landkreis-Bewohner und Oldenburger Münsterländer sei das Dorf im Mai und Juni die Adresse, wenn es um das Edelgemüse gehe, berichtete Kläner. Viele Gruppen würden gleich für das nächste Jahr reservieren, um ihren Platz sicher zu haben, oft auch mit Übernachtungen in örtlichen Hotels.
Angesichts der kühlen Witterung hat sich der offizielle Start fürs Schlemmen des Saisongemüses auf den 29. April verschoben. Einige Spargelliebhaber hätten schon ungeduldig angefragt, wann es losgehe, so Kläner. Die meisten wüssten aber um die unvermeidbaren Verzögerungen.
Bei den Dötlinger Gastronomen ist der klassische Spargel mit Schinken und Schnitzel weiter am gefragtesten. Dazu empfiehlt Arnd Kläner übrigens die Buttersoße, weil sie besonders gut zum Eigengeschmack des Spargels passe.
