DöTLINGEN - Als die Gemeinde Dötlingen im August 2004 erstmals eine Hortgruppe anbot, lief das Projekt schleppend an. Von den 20 Plätzen im Dötlinger Kindergartengebäude waren nur sieben vergeben. Doch die Kommune ließ sich vom mühsamen Start nicht entmutigen und darf sich jetzt mit diesem Kurs bestätigt sehen. „Das ist inzwischen der Renner“, berichtete Elke Brunotte, zuständige Amtsleiterin im Rathaus, über die mittlerweile sehr gute Nachfrage. Erstmals zeichnet sich ab, dass das Angebot der 20 Plätze (gleich 100 Belegungstage pro Woche) fast komplett ausgebucht sein könnte im Jahr 2008/2009.
Die Verwaltung hat von Beginn an auf eine flexible Handhabung bei der Platzvergabe gesetzt. „Familiengerecht ist das oberste Prinzip“, so Brunotte. Von lediglich einem Tag in der Woche bis zu allen fünf Tagen sei alles möglich. Diese Bandbreite wird auch komplett von den Eltern genutzt. „Das gute Beispiel hat sich bei den Eltern herumgesprochen“, begründet sie, dass das attraktive Angebot mehr und mehr auf Resonanz stößt. 2007 sei bei der Nachfrage der große Schub gewesen, sagt sie. Viele Frauen würden bereits während der Stellensuche anfragen, ob für ihren Nachwuchs im Falle eines Falls ein Platz vorhanden sei. Bislang habe die Kommune immer einen Weg gefunden, den Wünschen weitgehend gerecht zu werden.
Den Hort können Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter nutzen. Es gab auch schon Anfragen für Kinder, die weitergehende Schulen besuchen. Das lehnt die Gemeinde aber aus pädagogischen Gründen ab. Die Altersspanne würde dann zu groß, heißt es.
Der Hort ist täglich von 13 bis 17 Uhr offen. „Betriebsferien“ gibt es nur zwischen Weihnachten und Neujahr, ansonsten ist die Einrichtung stets geöffnet. Hauptbasis ist das Gebäude des Kindergartens an der Karkbäk. Spätestens um 13 Uhr sind alle in der Einrichtung, um Mittag essen zu können. Mit der Essensanlieferung aus einer Wildeshauser Großküche sind Eltern und Kinder inzwischen rundherum zufrieden.
Zwei fachkräfte im Einsatz
