DöTLINGEN - „Malen, was das Auge sieht und die Seele empfindet, das ist mein Motto“, sagt die Künstlerin Ille Schwital. Gemeinsam mit der Schulungshausleiterin Martje Andringa hat sie im „Treffpunkt Menschenkind“ in Dötlingen einen Malkurs für alle organisiert, „die schon malen können oder es einfach lernen wollen, eine Plattform zum Malen eben“, so die Wildeshauser Künstlerin.
Insgesamt sieben Frauen haben im Rahmen des Malprojekts den Facettenreichtum der Pinselstriche und die Ausdruckskraft der Farben kennen gelernt. Die während des Kurses entstandenen Bilder werden am kommenden Wochenende, 29. und 30. November, jeweils von 11 bis 18 Uhr, im „Treffpunkt Menschenkind“ ausgestellt. Für die künstlerische Beratung stand Ille Schwital den Teilnehmerinnen mit Rat und Tat zur Seite, um alles weitere kümmerte sich Martje Andringa: „Für die Sorgen bin ich da“, meint sie.
Von unterschiedlichen Maltechniken bis hin zu verschiedenen Materialien haben die Frauen einiges ausprobiert. „Und man kann wirklich staunen, was in jedem einzelnen steckt“, lobt Schulungshausleiterin Martje Andringa.
Begonnen hat der Malkurs mit einem gemeinsamen Kompaktwochenende. „Da haben wir viele Gespräche geführt und uns besser kennen gelernt“, verrät Ille Schwital, und: „Ich will das Temperament eines jeden Einzelnen erkennen und jeden dazu bringen, dass nicht immer nur ein schönes Bild an der Wand hängen muss.“
Anhand der erlernten Techniken sollten die Kursteilnehmerinnen mit nur drei Farben ihre Gefühle zum Ausdruck bringen, „man malt quasi sein aktuelles Gefühlsleben auf die Leinwand“, beschreibt Martje Andringa.
„Mein Ziel war es, sagen zu können: Wenn ihr nach Hause geht, möchte ich, dass es euch gut geht“, erklärt Ille Schwital.
