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KÄLTE Mit dickem Fell dem Winter trotzen

STEPHANIE BREMER

DöTLINGEN - Schon seit Wochen halten Kälte und Schnee an. Während die Menschen meist mit den tiefen Temperaturen kämpfen, stören sich die Tiere im Privatgehege des Ehepaares Lenz in Dötlingen nicht an den Minusgraden.

„Wir haben in unserem kleinen Privatzoo einige Exoten. Allerdings haben wir schon im Vorfeld darauf geachtet, dass sie an das Klima gewöhnt sind“, erklärt Horst Lenz. So machen es sich neben Lamas und Alpakas auch Kängurus gemütlich. „Unsere weißen Kängurus kommen allerdings aus Tasmanien“, so Lenz. „Dank ihres dicken Fells können sie Temperaturen bis 20 Grad minus ab.“

Und auch die vielen anderen Arten auf dem Hof des Ehepaares sind für den Winter gut gerüstet: Die Ziegen schützen sich mit ihrer Lederhaut, die Emus haben ein dichtes Federkleid, das sie vor Kälte und Nässe schützt, und auch die anderen Vögel zeigen sich von den Temperaturen nicht beeindruckt.

„Bei den Vögel und vor allem bei den Kronenkranichen muss man allerdings aufpassen“, weiß Horst Lenz. „An den Füßen sind sie sehr empfindlich. Bei Schnee können sogar Gliedmaßen abfrieren.“

Ganz ohne Wintervorkehrungen kommen die Lenz’ daher nicht aus: „Wichtig ist ein warmer Stall, der mit trockenem Stroh oder Heu ausgelegt werden muss“, erklärt Verona Lenz. Zusätzlich bekommen die seltenen Tiere mehrmals am Tag lauwarmes Wasser zu trinken.


„So sind wir im Winter um einiges länger draußen“, berichtet Horst Lenz. „Meist sind es so vier bis fünf Stunden am Tag.“ Hinzu kommt die spezielle Futterdosierung. Auch diese muss an die winterlichen Temperaturen angepasst werden.

„Während die Lamas und Alpakas im Winter viel Gras fressen, werden sie im Winter und bei Schnee mit Pellets und Heu versorgt“, so Lenz. „Dabei ist gutes Futter eine wichtige Voraussetzung, um den Fettgehalt der Tiere zu steigern.“

So lassen es sich die Tiere im fast 20 000 Quadratmeter großem Privatgehege des Ehepaars Lenz auch im Winter gut gehen. „Die Natur hat das schon gut gemacht. Im Gegensatz zu uns Menschen frieren die Tiere nicht im geringsten“, so Verona Lenz.

Exotische Tiere

Gegründet wurde

das Privatgehege von Verona und Horst Lenz mit seltenen Tieren 1996.

Zum Bestand des Hofes

gehören Emus, seltene Ziegen und Alpakas, aber auch Rehe, Kängurus und verschiedene Vogelarten.

Die Tiere werden

nicht in Boxen gehalten. Die verschiedenen Arten leben miteinander.

Besichtigungen

nach

Vereinbarung

unter

04433/1282.

Infos und Bilder unter www.privatgehegedoetlingen.de

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