DöTLINGEN/LANDKREIS - Etwa 60 Radfahrer fuhren die Tour von Sandkrug nach Wildeshausen mit. Am Dötlinger Erdgasspeicher stand eine Führung an

Von Frank Jacob

Mit nur wenigen Minuten Verspätung trafen rund 60 Radfahrer am Sonntagmittag am Erdgasspeicher in Dötlingen ein. Angesichts des umfangreichen Programms, das die in Sandkrug gestartete Gruppe abradelte, verwundert die Einhaltung des Zeitplans schon ein wenig. Die Naturschutzbehörde des Landkreises Oldenburg beteiligte sich mit dieser naturkundlichen Fahrradtour erstmals an der landesweiten Aktion „Natürlich Niedersachsen – der Sonntag für den Naturschutz“.

Bis zum Mittag hatten die Radler bereits unter anderem die Osenberge besucht und Interessantes über die Geologie derselben erfahren, im Barneführerholz Informationen über Landschaft, Waldbilder und die Hunte erhalten sowie die Rittrumer Berge angesteuert und Erläuterungen über das FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) Rittrumer Mühlbach erhalten. Zur Mittagspause kehrte die Gruppe mit Landrat Frank Eger, Georg Schinnerer von der Unteren Naturschutzbehörde und Bernd Lögering an der Spitze im Dötlinger Erdgasspeicher der ExxonMobil ein.

Eine Videovorführung und ein kurzer Rundgang mit Michael Kurth, Leiter des Geschäftsbereichs Transport und Speicher, und Öffentlichkeitsreferentin Birgit Paul über das Gelände standen anschließend auf dem Programm. Danach führte die insgesamt rund 35 Kilometer lange Strecke weiter über Dötlingen, wo die 1000-jährige Dorfeiche besichtigt wurde, zum Kreishaus in Wildeshausen. Von dort aus ging es per Bus zurück nach Sandkrug.


Schinnerer zog anschließend ein positives Fazit: „Die Leute sind sehr interessiert", sagte er und ergänzte: „Wenn das so weiter geht, machen wir im nächsten Jahr wieder eine Tour.“ Der Reiz der Fahrt bestünde auch darin, an Orte zu gelangen, die üblicherweise nicht ohne weiteres zu erreichen seien.