DöTLINGEN - Aus den Begriffen „normal“ und „Leben“ ist Mitte der neunziger Jahre das Wort „Norle“ entstanden. Aus den kleinen Anfängen in Neerstedt sind mittlerweile die gemeinnützigen Gesellschaften der Norle geworden, die heute insgesamt 180 Mitarbeiter beschäftigen und rund 600 Menschen mit Beeinträchtigungen in den Kreisen Oldenburg, Cloppenburg, Vechta, der Wesermarsch, Ammerland, Diepholz und den Städten Oldenburg und Delmenhorst betreuen. Mit einem Empfang für geladene Gäste startet die Norle an diesem Freitag im Dötlinger Lopshof eine große Festwoche zum 15-jährigen Bestehen.
Spielefant kommt
Die Öffentlichkeit ist am Sonnabend, 2. Oktober, zu einem großen Tag der offenen Tür von 12 bis 18 Uhr auf dem Lopshof am Heideweg 20 eingeladen. Neben viele Informationen über die Norle gibt es die Auftritte von Zauberclown Stefan Riesenzwerg, den Spielefant Oldenburg mit seinem vielfältigen Angebot für die Kinder und einige Überraschungen. Am Sonntag, 3. Oktober, geht es weiter mit einem Jazzfrühschoppen von 11 bis 14 Uhr mit der „Borrokuolas“ Combo. Ab Montag folgt täglich ein Vortragsprogramm.
Seit 2007 im Lopshof
Als ihr Ziel sehen die Verantwortlichen der gemeinnützigen GmbH es an, Menschen mit Beeinträchtigungen Wahlmöglichkeiten in der Lebensplanung und Lebensgestaltung aufzuzeigen und die Begegnung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zu ermöglichen. Seit 2007 ist der Hauptsitz der Norle auf dem Lopshof. In dem denkmalgeschützten Gebäude befinden sich der Familienentlastende Dienst (FeD) und die Verwaltung der Norle. Zudem gibt es ein Café/Restaurant, in dem auch Menschen mit Beeinträchtigungen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz finden.
