DöTLINGEN - Mit dieser Kiste ist so mancher Exxon-Mobil-Mitarbeiter den Walschenkampsweg in Dötlingern hinabgesaust. Mitte der neunziger Jahre wurde sie in der Werkstatt auf dem Gelände des Dötlinger Erdgasspeichers gebaut, damals im Grün der BEB. Als das Unternehmen später in Exxon-Mobil aufging, wurde das Gefährt umgespritzt und erhielt die neuen Farben des Konzerns. Jetzt stellt die Firma das Gefährt mit dem Namen „Quick Pig“ zur Versteigerung beim 14. Dötlinger Seifenkistenrennen zur Verfügung: Am Sonnabend, 8. September, kommt die Kiste vor der Siegerehrung am späten Nachmittag unter den Hammer.

„Wir haben immer gute Erfolge damit gehabt und nie den letzten Platz gemacht“, erzählte Engelbert Scheper bei der Vorstellung des Gefährts. Bisher habe es einmal die Versteigerung einer Firmen-Seifenkiste beim Dötlinger Rennen gegeben, erzählte Birgit Paul von Exxon. Diesmal handelt es um eine Rennmaschine auf drei Rädern, 2,50 Meter lang, mit Kindersitz und Sicherheitsgurt und – natürlich – einem Lenkkrad. Zwei Röhren am Heck motzen das Vehikel auf. „Das sind die Turbolader“, lachte Scheper.

Auch wenn das „Quick Pig“, ein technischer Ausdruck aus dem Bereich der Pipelinereinigung, am Sonnabend den Besitzer wechselt: Exxon-Mobil ist weiter im Rennen. Eine Maschine steht noch in den Hallen bereit.

Das 14. Seifenkistenrennen beginnt am Sonnabend, 14 Uhr, am Walschenkampsweg. Alle Informationen dazu auf der Sonderseite 51.