DöTLINGEN - Der Großteil des Projekts ist bereits abgeschlossen: Es fehlen noch die eigentliche Schranke, die Fahrbahnmarkierungen für die neu angelegte Straße sowie die Beschilderung. Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Dötlingen besichtigten am Freitag das Projekt. Bereits im Juni wurde mit den ersten Arbeiten für den neuen Bahnübergang in Aschenstedt begonnen.
Der Dötlinger Bauamtsleiter Uwe Kläner erklärte, dass der 18. November der Stichtag sei: Dann werde das Projekt vom Eisenbahnbundesamt abgenommen. Kläner führte aus: „Erst danach fangen wir mit dem Rückbau an.“ Auf beiden Seiten der Gleise wird ein Wall angelegt. Dann folgt die flache Begrünung des neuen Fahrstreifens.
Solange in dem Gebiet noch nicht alle Bahnübergänge gesichert sind, dürfen die Züge der Nordwestbahn hier nicht schneller als 80 Stundenkilometer fahren. Insgesamt wurden 720 000 Euro investiert, teilte Kläner mit. Ein Drittel übernehme die Deutsche Bahn AG und eines der Bund, während die Gemeinde den Restbetrag zahlt.
Zugleich besichtigte der Gemeindeverband ein innovatives Projekt, das sich gegenüber befindet: die Photovoltaikanlage von Betreiber Hans-Hermann Meyer. Mit einer Größe von 5,5 Hektar sei es die größte Solaranlage im Landkreis Oldenburg, hieß es seitens der Union.
