DONNERSCHWEE - DONNERSCHWEE/HUS - Donnerschwee wird abgeschottet: Die Stadt kündigt für Montag, 17. Juli, die Sperrung der Bürgerstraße im Einmündungsbereich Donnerschweer Straße an. Wegen der Sperrung der Donnerschweer Straße zwischen Beverbäkstraße und Messestraße nutzten viele Donnerschweer die Bürgerstraße als Schleichweg, um ohne große Umwege ihren Stadtteil zu erreichen.

Doch damit ist ab Montag Schluss. In Richtung Stadtmitte wird der Verkehr über die Klosterstraße, Junkerstraße, Lindenstraße und Willersstraße umgeleitet.

Die Geschäfte der Donnerschweer Straße 119 – 135 (gegenüber Europaplatz) können weiterhin über die Bürgerstraße angefahren werden. Dazu wird zwischen der Lindenstraße und der Bürgerstraße die Straße Lindenbogen geöffnet. Die Zuwegung zu den Geschäften wird ausgeschildert. Für Kunden, die die Geschäfte aus Richtung Messestraße anfahren möchten, stehen an der Messestraße 6 Kurzzeitparkplätze zur Verfügung.

Nach dem Einmündungsbereich Bürgerstraße werden die Kanal- und Leitungsbauarbeiten bis zur Einmündung Lindenstraße fortgeführt. Ende Juli sollen alle Schächte und Leitungen verlegt sein. Die Asphaltierungsarbeiten werden bis Ende August/Anfang September erfolgen. Im September wird die neue Straßendecke der Donnerschweer Straße befahrbar sein, verspricht die Stadtverwaltung

Stadtbaurat Dr. Frank Pantel weist darauf hin, dass alle Geschäfte während der Bauarbeiten stets erreichbar waren und sind.


Unterdessen hat sich gestern der SPD-Ortsverein Stadtmitte-Nord zu Wort gemeldet. Bei einem Ortstermin in der Donnerschweer Straße hätte sich die Kaufmannschaft erneut darüber beklagt, dass ihre Geschäfte schlecht erreichbar seien. Auch wechsle die Zuwegung zu den Läden beinahe täglich. Auf Anregung des SPD-Ratsherrn Bernhard Ellberg werden Vertreter der Kaufleute an der wöchentlichen Baubesprechung der Stadt teilnehmen. „Der Fachdienstes Tiefbau hat zugesichert, zukünftig engsten Kontakt zu den Kaufleuten zu halten“, schreibt die SPD. Auch Oberbürgermeister Dietmar Schütz müsse mit den Kaufleuten Kontakt aufnehmen, schlägt Ellberg vor.