DONNERSCHWEE - Einerseits mögen es Kanalbauarbeiter gar nicht, wenn es regnet – das Bauloch könnte volllaufen. Andererseits ist die Buddelei in der momentanen Hitze auch nicht gerade ein Vergnügen – gemacht werden muss sie trotzdem, der OOWV nutzt die Sommer- und Ferienzeit schließlich besonders gern zur Sanierung des Rohrnetzes.
Eine dieser Baustellen mit Sauna-Charakter befindet sich derzeit an der Lindenstraße. Der Asphalt (der kurz zuvor noch von Winterschäden befreit worden war; dieNWZ
berichtete) ist abgetragen worden, und in über zwei Metern Tiefe wird – vor Erdrutschen geschützt durch eine Art tragbare Spundwand – der neue Kanal montiert. Große Bagger und anderes Gerät begleiten die schweißtreibende Arbeit zwischen Willersstraße und Kortlangstraße.Ähnlich ist die Lage derzeit im Röwekamp. Hier wird der Kanal gleich auf gesamter Strecke bis zum Friedrich-August-Platz für künftige Starkregen-Ereignisse vorbereitet. Vor allem an den Einmündungsbereichen zur Weskampstraße (abgeschlossen) und zur Gertrudenstraße (steht bevor) scheint die Arbeit kompliziert zu sein.
Weitere Schauplätze von Kanal- und anderen Straßenbauarbeiten: Alexanderstraße (zurzeit am Übergang zur Lambertistraße, deren Einmündung deswegen auch gesperrt ist), Am Bahndamm (Kiebitzweg bis Gerhard-Stalling-Straße), Weißenmoorstraße (Reekenweg bis Mellumstraße).
Die Arbeiter an der Lindenstraße rammen derweil die nächste Seitenwand in die Tiefe. Schließlich soll – so die Auskunft der Stadt – am Freitag, 6. August, die Fahrbahn wieder frei von Löchern sein.
