Donnerschwee - Die Stadt arbeitet daran, das neue Wohnviertel auf dem Geländer der früheren Donnerschwee-Kaserne besser anzubinden. Dazu gehört ein neuer Weg für Fußgänger und Radfahrer Richtung Westen mit Anschluss an die Graf-Spee-Straße.

Diese Verbindung sei vorgesehen, um das neue Wohnquartier an das westlich angrenzende, bestehende Wohngebiet fuß- und radläufig anzuschließen, erklärt Stadtsprecher Stephan Onnen auf Anfrage der NWZ. „Neu-Donnerschwee beziehungsweise das ehemalige Kasernengelände ist sonst nur über die im Süden verlaufende Kasernenstraße oder in Richtung Norden über den Hochheider Weg ans benachbarte Quartier angebunden.“

Der Weg soll am nördlichen Ende der Graf-Spee-Straße hinter der Hausnummer 48, wo eine Kleingartenanlage beginnt, Richtung Osten abknicken und auf der anderen Seite an der Straße Beverbäker Wiesen anschließen. Die Festlegung des genauen Verlaufs ist laut Onnen Bestandteil der Planung, die fürs kommende Jahr vorgesehen ist. Grundstückskäufe seien nicht nötig. „Der zukünftige Weg liegt auf städtischer Fläche.“

Noch nicht festgelegt ist zudem die Art, wie die in diesem Bereich fließende Beverbäke überquert werden soll. Sowohl eine Brücke als auch ein Durchlass sind laut Onnen möglich. Eine Besichtigung mit der Unteren Naturschutzbehörde habe bereits stattgefunden. Es müssen in geringem Umfang Bäume und Sträucher weichen, abhängig von der genauen Lage und der Art der Querung.

Im Haushaltsentwurf fürs kommende Jahr sind derzeit 51.000 Euro Planungskosten für den neuen Weg vorgesehen. 2020 sollen dann voraussichtlich die Baumaßnahmen beginnen. Zu den Baukosten vermochte die Stadt noch keine Angaben machen. Dies sei erst mit Abschluss der Planungen möglich. Klar ist aber bereits, dass die Stadt den Weg westlich der Beverbäke und die Querung finanziert. Für die Wegeverbindung auf der Seite der früheren Kaserne ist der private Investor des Geländes zuständig.

Patrick Buck
Patrick Buck Redaktion Oldenburg (Stv. Leitung)