Die wichtigsten Huder Haltepunkte für die am 14. März geplante Ortsbegehung
In Vielstedt
sollen wegen ihres schlechten Zustands – die Straßen Nabbenkamp, Hogelied und Hohelucht besichtigt werden. Außerdem geht es vorbei am Vielstedter Bolzplatz, die Brookbäke entlang - wo ein neuer Wanderweg geplant ist - bis hin zum Buswartehäuschen an der Ahornstraße, das ausgebaut werden soll.In Nordenholz
liegt ein Schwerpunkt im Bereich der alten Nordenholzer Schule, wo die Nordenholzer über Zustand und mögliche Verwendung informieren wollen. Ein weiterer Halt ist bei einer alten im Verfall begriffenen Scheune vorgesehen. Sie verfalle, sei aber denkmalschutzfähig, so Gerold Rüdebusch. Zudem sollen die Arbeitskreismitglieder durch das alte Dorf geführt werden, vorbei an den alten Bauernhäusern am Hasbruch bis zum großen Stein auf dem alten Dorfplatz.In Nordenholzermoorsollen zunächst der Radweg Am Geestrandgraben und der Dorfplatz besichtigt werden, wo der Moorlehrpfad beginnt.
Darüber hinaus steht unter anderem ein gut erhaltener alter Torfweg und der noch nicht befestigte Stichweg Richtung Sielingsee auf dem Programm. Auch einige Schlaglöcher auf den Kreisstraßen in Nordenholzermoor sollen dem Arbeitskreis am 14. März gezeigt werden.Die zweite Arbeitskreissitzung war geprägt durch lange Vorträge. Dazu wurden Vorsitzende gewählt und die Ortsbereisung geplant.
Von Kristian Klooß
HUDE - Für die Repräsentanten der fünf Arbeitskreise, die sich mit dem Thema „Verbunddorferneuerung Hasbruch“ beschäftigen, sollte das zweite Treffen am Dienstag im Vielstedter Bauernhaus ein langes werden. Dies war der Tagesordnung geschuldet, auf der unter anderem folgende Punkte standen: Die Wahl der Arbeitskreisvorsitzenden, die Vorbereitung der Ortsbegehung samt Routenplanung, die Erläuterungen der Planungsrahmenbedingungen und die Leitbildentwicklung für das Projekt.Nach einer kurzen Begrüßung durch Werner Steiner, Geschäftsführer der projektbegleitenden NWP-Planungsgesellschaft, wurden zuerst die Wahlen angegangen. Dies ging deshalb schnell, weil sich die Beteiligten schon vor der Veranstaltung auf vier Vertreter geeinigt hatten. So werden den Arbeitskreisen künftig Hans-Joachim Wallenhorst (Hohenböken) und Gerold Rüdebusch (Nordenholz) vorsitzen. Zu ihren jeweiligen Stellvertretern wurden Marlies Rodiek (Grüppenbühren) und Arno Rodiek (Vielstedt) gewählt.
Schwieriger war hingegen die Frage zu beantworten, wann, wie und wo die geplante Ortsbereisung stattfinden soll. Gemeinsam einigten sich die fünfzehn Delegierten schließlich auf den 14. März. An diesem Tag wird ab 14 Uhr vom Vielstedter Bauernhaus aus ein Bus die Arbeitskreismitglieder zu den Brennpunkten der fünf Bauerschaften fahren. Über die genaue Route einigte man sich, nachdem man sich eine halbe Stunde mit Filzstiften über eine große auf einem Tisch ausgefaltete Gemeindekarte gebeugt hatte (siehe Kasten).
Der weitere Verlauf des Abends war geprägt durch die Vorträge der Mitglieder des Planungsbüros, der Landentwicklung und der Vertreter der beteiligten Gemeinden Hude und Ganderkesee.
So hielt Landschaftsplanerin Birte Kittelmann einen Vortrag über die Planungsrahmenbedingungen, die unter anderem das regionale Raumordnungsprogramm, den Landschafts- und Landschaftsrahmenplan und mehrere Schutzgebiete – unter anderem den Hasbruch und das Nordenholzer Moor – betreffen. Sie zählte die vielen Wälder, Wasser und Wiesen, Bäken, Bäche und Biotope auf, die es im Verbunddorfgebiet gibt und die in zahlreichen Fällen einem besonderen Schutz unterliegen, was wiederum Einfluss auf die Planung einzelner Dorfentwicklungsprojekte haben könnte.
Über die Flächennutzungs- und Bebauungspläne in den beiden Gemeinden referierte daran anschließend Werner Steiner. Bedenken gebe es diesbezüglich keine. „Das hält sich alles im Rahmen“, so der NWP-Geschäftsführer.
Etwas kürzer fiel zu später Stunde die Erläuterung des NWP-Mitarbeiters Torsten Hackfeld zum Thema „Leitbildentwicklung“ aus. Was sind die Stärken und Schwächen, wo liegen die Potenziale einer Gemeinde? Und wohin soll die Dorfentwicklung führen?, lauteten die Fragen, die Hackfeld den Vertretern stellte. „Ich möchte Sie bitten, als Hausaufgabe darüber nachzudenken“, gab er den Anwesenden mit auf den Weg.
Zum Nachdenken haben die Delegierten noch ein wenig Zeit. Der nächste Arbeitskreis findet erst nach der geplanten Ortsbegehung statt, am 17. April in der Gaststätte Sievers.
