DREIBERGEN - „Wir haben das Fundament gelegt, jetzt kann das Haus gebaut werden.“ Mit einem Satz umriss die scheidende Vorsitzende Tina Henkensiefken (Ocholt) auf der Ammerländer Vollversammlung (AVV) des Ev.-luth. Kirchenkreises die zurückliegenden zwei Jahre seit der Gründung im Februar 2009 und blickte zugleich nach vorn. In Dreibergen waren am Sonnabend rund 40 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter aus den Kirchengemeinden zusammengekommen, um das gemeinsame Haus mit Leben zu füllen. Durch die AVV ist die Jugendarbeit in den Ammerländer Kirchengemeinden vernetzt.
Zur Nachfolgerin der aus beruflichen Gründen nicht wieder für den Vorsitz kandidierende Tina Henkensiefken, wählten die Delegierten Melanie Brunßen (CVJM Bad Zwichenahn). Sebastian Georg (Evangelische Jugend (ejo) Edewecht) wurde ihr Stellvertreter, Christine Kopka (ejo Elisabethfehn) Beisitzerin. Neben den drei ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern, die auch im Kreisjugendausschuss sitzen werden, komplettieren Regionaljugendreferent Volker Pickrun und Kreisjugenddiakon Volker Austein das Gremium. Auch zehn Delegierte für die ejo-Vollversammlung der Landeskirche wurden gewählt.
CVJM-Sekretär Hans Georg Kiesewetter wertete es als „bedeutenden Schritt, dass mit zahlreichen Jugendlichen alle Positionen besetzt werden konnten“. Das zeige, dass die Jugendlichen mit großem Verantwortungsbewusstsein ein starkes Interesse an der Gestaltung der kirchlichen Jugendarbeit hätten.
Inhaltlich arbeitet die AVV derzeit an einem Logo samt Slogan. Die kirchliche Jugendarbeit will sich zukünftig mit einem einheitlichen Erscheinungsbild präsentieren.
