DÜNGSTRUP - Franz-Josef Dasenbrock, Vorsitzender des Ortslandvolkverbandes Wildeshausen, Stellvertreter Ralf Stöver, Kassenwart Gerd Hespe-Meyer, Glenn Mahlstedt und Ralf Brüning werden sich mit an den Runden Tisch setzen, der nach der vorletzten Sitzung des Bauausschusses der Stadt Wildeshausen zur Erarbeitung eines Finanzierungsmodells im ländlichen Wegebau beschlossen wurde. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre soll eine praktikable und akzeptable Finanzierungsmöglichkeit gefunden werden. Darauf wies Dasenbrock in der Generalversammlung am Donnerstagabend in der Gaststätte Schönherr in Düngstrup hin, in der sich der Arbeitskreis für den Runden Tisch formierte.
Ernteball gut besucht
Inhaltlich geht es darum, eine gerechte finanzielle Beteiligung der Landwirte zu finden, wenn die Stadt im Außenbereich Gemeindewege ausbaut. Geht es nach dem Kostenbeteiligungsprinzip wie im Stadtkern, würden diejenigen zahlen, die direkt eine Fläche an der Straße haben. Die Eigentümer dahinter liegender Flächen werden nicht herangezogen, obwohl sie auch die Straße nutzen.
Dasenbrock erinnerte an das „Schiffdorfer-Modell“ aus dem Landkreis Cuxhaven, das jüngst vorgestellt worden war. Der Vorsitzende mahnte, dass die bisherige Handhabung über die Wegegenossenschaft nicht außer Acht gelassen werden sollte. Eines sei aber sicher: Die Umstellung werde nicht ohne Ärger über die Bühne gehen, denn unweigerlich werde es Verlierer oder Gewinner geben.
Im Jahresrückblick wies Dasenbrock auf den gelungenen Ernteball mit dem Heimatvereinsjubiläum im vergangenen Jahr hin. Er hofft, auch in diesem Jahr eine ähnlich gut besuchte Veranstaltung vorzufinden. Zudem erinnerte er an die Marktsituation für die Ferkelerzeuger, Schweinemäster, Milchvieh- und Geflügelhalter, die allesamt unter hohem Kostendruck litten.
Dasenbrock bestätigt
Angesichts einer positiven Kassenlage fiel es der Versammlung nicht schwer Franz-Josef Dasenbrock als Vorsitzenden in seinem Amt zu bestätigen. Gleiches gilt für den Stellvertreter Ralf Stöver, Schriftführerin Ina Rüdebusch und Beisitzer Ralf Eilers.
Sieben Ortslandvolkmitglieder fahren zur Vertreterversammlung des Kreislandvolkes am Dienstag, 24. Februar, nach Wardenburg. Sie werden unter anderem für die Anhebung des Grundbeitrags von derzeit 19 auf 25 Euro stimmen. Eine notwendige Erhöhung, wie Dasenbrock erklärte, um die Ausgabenseiten im Lot zu halten.
Ferner soll kreisweit das „Gesunde Schulfrühstück“ am 30. April angeboten werden. Landvolk und Landfrauen werden dazu in Wildeshausen in den Grundschulen St. Peter, Holbein- und Wallschule sowie der Förderschule Hunteschule Aktionen anbieten.
Mit dem Vortrag „Das neue Flächenantragssystem und die aktuelle politische Entwicklung“ von Kreislandvolkverbands-Geschäftsführer Bernhard Wolf erfuhren die Mitglieder Neues über die Agrarförderung in Niedersachsen auf digitaler Ebene.
