DüNSEN - Strömender Regen und Herbststurm konnten die zwölf Vereinsmitglieder des SC Dünsen am Sonnabend nicht davon abhalten, im Rahmen eines Arbeitsdienstes die Fertigstellung des neuen Vereinsheimes am ehemaligen Muna-Lager in Dünsen voranzutreiben. Mit gutem Grund, soll doch das neue schmucke Vereinsgebäude des 500 Mitglieder zählenden Sportvereins im Mai des kommenden Jahres offiziell eingeweiht werden.

Bis dahin gilt es, noch einige Stunden an Eigenleistungen für das Projekt abzuleisten. Baubeginn war bereits im März 2006. Seitdem ist viel passiert auf dem ehemaligen Militärgelände. Der Investor Hahnekamp hatte dem SC Dünsen das rund 2500 Quadratmeter große Terrain überlassen. Die Gemeinde Dünsen schloss einen Pachtvertrag mit dem Verein, der die Nutzung des Geländes so lange garantiert, wie es den Verein gibt.

Die ehemalige Nutzung als Soldaten-Unterkunft ist dem Gebäude nicht mehr anzusehen. Fast wie ein Neubau mutet das Haus auf den ersten Blick an. Helmut Riedebusch, erster Vorsitzender des SCD, erklärte, dass bis zur Fertigstellung rund 120 000 Euro plus Eigenleistung investiert werden. Jeweils 24 000 Euro kommen aus den Kassen der Gemeinde Dünsen, des Landkreises und des Kreissportbundes. 10 000 Euro schießt noch einmal die Samtgemeinde zu. „Den Rest bringen wir selber auf“, betonte Riedebusch. Nicht ohne Stolz verwies er auf die Tatsache, dass der Verein seinen finanziellen Anteil ohne Aufnahme von Schulden beischießen kann. Aber auch das Konto der Eigenleistungen kann sich sehen lassen. Rund 7000 Arbeitsstunden zu je zehn Euro würden in dem Ausbau stecken, sagte Egon Hehr, der die Bauleitung übernommen hat und vor allem mit technischem Gerät, wie Stromaggregat, Trecker, Motorsägen und Minibagger zum Gelingen des Vorhabens beiträgt. Allein auf die Maschinen würden noch einmal

1200 Stunden entfallen.

Am Sonnabend waren die Helfer, allesamt selbst versierte Handwerker, damit beschäftigt, die Erdverkabelung für den Carport, darin soll der vereinseigene Bus stehen, und ein Gerätehaus zu verlegen. Dachrinnen wurden ferner gesäubert, das Holz für Sitzbänke lackiert und die Pflasterung für das Gerätehaus gelegt.