DüNSEN - DÜNSEN - Nach 27 Jahren scheidet Heinz Rode aus dem Vorstand des Schützenvereins Dünsen aus. Vorsitzender Klaus Sontowski würdigte auf der Jahreshauptversammlung am Freitag das ehrenamtliche Engagement seines Stellvertreters: „Jeder weiß, was du für den Verein geleistet hast." Rode war wegen seiner sachlichen Arbeit und seines trockenen Humors sowohl bei seinen Vorstandskollegen als auch bei den Mitgliedern des Vereins beliebt. Er kommentierte den Verzicht auf den Posten humorvoll: „Besser, man entlässt sich selber aus der Pflicht, als dass man entlassen wird.“
Mit einer Ehrenurkunde und einem Präsent bedankte sich Sontowski für die langjährige Vorstandsarbeit. Mit lang anhaltendem Beifall schlossen sich die Vereinsmitglieder diesem Dank an.
Zu Rodes Nachfolger wurde mit 44 Ja-Stimmen und 10 Enthaltungen der bisherige zweite Schriftführer Uwe Kräkel gewählt. Neue zweite Schriftführerin und Pressewartin ist jetzt Petra Kräkel. Alle anderen turnusmäßig zu wählenden Funktionsträger wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Derzeit verfügt der Verein über 325 Mitglieder über 16 Jahre und 25 im Alter von 6 bis 15 Jahren.
Schießwart Manfred Mahnke konnte ein erfolgreiches Jahr verzeichnen. Lediglich die Resonanz bei den vereinsinternen Pokalwettbewerben könnte besser sein. Dank Dieter Bramkamp verzeichnet der Verein ein solides Guthaben. Im vergangenen Jahr wurde für die Jugend ein Lichtpunktgewehr beschafft. Dieses wird noch um einen Computer erweitert, der die Bedienung und Auswertung erleichtert. Bramkamp sprach der Gemeinde Dünsen einen besonderen Dank aus, die die Anschaffung mit 1500 Euro bezuschusst hatte.
Zum Schluss der Versammlung konnte Klaus Sontowski gemeinsam mit dem ersten Schriftführer, Werner Mester, langjährige Mitglieder befördern. Stabschützen sind jetzt Erika Müller und Konrad Striese. Zu Hauptschützen wurden Sophie Pleus und Heinz Rehberg ernannt. Oberschützen sind jetzt Jens Erdmann, Udo Meyer, Hiltrud Wessel und Jörn Wulferding. Uwe Lustig wurde Oberfeldwebel und Petra Kräkel beforderte man zum Unteroffizier. Überrascht wurde Sontowski, als er zum Abschluss mit Heinz Rode zum Major befördert wurde.
