DüNSEN - Das Dach der Schießhalle des Schützenvereins Dünsen ist in die Jahre gekommen. Eine Renovierung mit so genannten Iso-Paneelen soll mit einem Investitionsvolumen von rund 35 000 Euro in die Wege geleitet werden. Eine Summe, die der Schützenverein so nicht hat, die aber durch eine einmalige Umlage von den Mitgliedern zum Großteil finanziert werden soll.
Einstimmig sprachen sich die Schützenschwestern und -brüder bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schützenvereins am Freitagabend in der Schützenhalle für die Renovierung aus.
Nach eingehender Diskussion fiel die Entscheidung für die Finanzierung – bei drei Enthaltungen – mit überzeugender Mehrheit. Demnach soll jedes Mitglied zweimalig 45 Euro, einmal in diesem und dann im nächsten Jahr, zahlen. Bei 324 Vereinsmitgliedern kämen rund 29 000 Euro zusammen. Die Differenz zu den angenommenen Gesamtkosten von 35 000 Euro will die Gemeinde mit einem Zuschuss deckeln.
Angedacht waren in der Diskussionsrunde verschiedene Finanzierungsmodelle. Auch waren Beitragserhöhungen im Gespräch. Doch darauf wollte der Vorstand um Vorsitzenden Uwe Lustig verzichten. Trotz des Hintergrundes, dass die Heizungsanlage im Schießstand nach 25 Jahren unerwartet den Dienst quittierte und eine Ersatzbeschaffung (4000 Euro) getätigt werden musste.
Während der notwendigen Vorstandswahlen wurde der erste Kassenführer Dieter Brahmkamp einstimmig für sein Amt wiedergewählt. Ebenso einstimmig war die Wiederwahl von Ute Schadwinkel als weibliches Vorstandsmitglied und des dritten Schießwartes Christian Nageler. Eine Wahl des Ehrenrates soll erst in 2013 vorgenommen werden.
Zum A-Team der Jugendbetreuung gehören jetzt nach der Wahl Christian Brahmkamp, Florian Sulz, Andrea Lustig, Marina Meyer und Marius Kräkel an.
Unter dem Tagesordnungspunkt Beförderungen ernannte der Vorsitzende Lustig Andrea Schadwinkel für ihre 30-jährige Vereinszugehörigkeit und zehnjährige Mitarbeit im Festausschuss zur Corporalführerin.
Seit 20 Jahren im Verein und damit Hauptschützen sind Günther Mahnke, Dünsens Bürgermeister Hartmut Post und Peter Wuttke. Zehn Jahre haben Petra Brinkmann und Iris Hermann voll und wurden zum Oberschützen ernannt. Geehrt bzw. befördert zum Hauptfeldwebel wurde auch Heinrich Dittmer-Hohnholz, der seit 20 Jahren im Festausschuss tätig ist.
Die diesjährigen Ehrungen für 40- und 25-jährige Vereinszugehörigkeit werden im Rahmen des Schützenfestes vorgenommen, das in diesem Jahr am vierten Juni-Wochenende stattfindet.
