DüSSELDORF - Erste „Bad Bank“ für Deutschland mit Hilfe des Staates: Das „Erste Abwicklungsanstalt“ genannte Institut soll der angeschlagenen West LB (Düsseldorf) ermöglichen, „faule Papiere“ im Volumen von 85 Milliarden Euro auszugliedern.
Wie der Bankenrettungsfonds SoFFin am Montag mitteilte, geht es um strukturierte Wertpapiere, sonstige Risikopositionen sowie Geschäftsfelder, die die nordrhein-westfälische Landesbank nicht mehr zum Kerngeschäft zählt. Die Aufspaltung der West LB soll bis Ende April rückwirkend zum 1. Januar 2010 erfolgen. Mit den Papieren im Volumen von 85 Milliarden Euro lagert die Landesbank ungefähr ein Drittel ihres Geschäftsvolumens aus.
