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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bayer: Keine Entlastung für Vorstand?

24.04.2019

Düsseldorf Als Folge der Gerichtsprozesse rund um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat wächst beim Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer der Druck auf die Unternehmensführung. Nun fordert die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), die am Freitag auf der Hauptversammlung anstehende Abstimmung über die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat zu vertagen. Für das Aktionärstreffen liegen bereits zwei Anträge vor, gegen die Entlastung des Vorstands zu stimmen.

„Aufgrund der aktuellen Situation ist es den Aktionären nicht möglich, eine abschließende, seriöse Entscheidung über die Entlastung von Vorstand und auch Aufsichtsrat zu treffen“, sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler laut Mitteilung am Dienstag in Düsseldorf. Bayer hatte Monsanto im vergangenen Jahr für mehr als 60 Milliarden US-Dollar (53 Mrd. Euro) übernommen. Experten werfen dem Konzern vor, die Risiken des Kaufs angesichts von Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken glyphosathaltiger Unkrautvernichter unterschätzt zu haben.

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