Düsseldorf - Im heißen Sommer 2018 entspannen viele Gartenfreunde offenbar lieber im Freien, statt in Beet und Balkonkasten den Kampf gegen die Dürre aufzunehmen. Gute Geschäfte macht die grüne Branche nach einer Umfrage des Industrieverbands Gartenbau (IVG) derzeit vor allem mit Gartengrills, Outdoor-Möbeln und Bewässerungsanlagen. Deutlich weniger gefragt sind dagegen Zubehör für die Gartenarbeit wie Dünger, Pflanzenschutzmittel oder Geräte wie Spaten.

„Die Leute arbeiten nicht gern im Garten bei der Hitze“, klagt IVG-Sprecher Stefan Pohl. Auch der Hobbygartenmarkt sei von den Problemen betroffen, die derzeit in der Landwirtschaft zu beobachten seien.

Bei einer Umfrage unter den rund 140 Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands hatten vier von zehn der befragten Firmen dem bisherigen Geschäftsverlauf keine gute Note mehr gegeben. Etwa jedes achte Unternehmen (13 Prozent) bezeichnete die aktuelle Lage sogar als ausgesprochen schlecht.