• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Kontakt
  • Werben
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Geschäft mit Zahnpflege zieht an

01.10.2017

Düsseldorf Zwei Zahnbürsten und fünf Tuben Zahncreme kauft jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen. Was im ersten Moment eher bescheiden klingt, summiert sich zu einem Milliardengeschäft. Insgesamt gaben die Deutschen demnach 2016 rund 1,66 Milliarden Euro für Zahnpflegeprodukte aus - im Schnitt 20 Euro pro Kopf.

168 Millionen Zahnbürsten und 413 Millionen Tuben Zahnpasta gingen in der Bundesrepublik im vergangenen Jahr über den Ladentisch. Im Trend sind dabei nach Angaben der Marktforscher vor allem Pasten, die Zahnfleischschutz versprechen, und Sensitiv-Zahncremes. Doch auch Produkte zum Zähne bleichen finden zunehmend Käufer.

Am liebsten kaufen die Bundesbürger ihre Zahnpflegeprodukt Nielsen zufolge in Drogeriemärkten. Mehr als die Hälfte aller Einkäufe werden hier erledigt. Doch dm, Rossmann und Co. bekommen Konkurrenz.

„Discounter werden eine zunehmend beliebte Anlaufstelle für Zahnpflegeprodukte“, stellt der Nielsen-Experte für Zahn- und Mundpflegeprodukte, Enrico Krien, fest. Ein Grund dafür sei das größer gewordene Angebot von Markenprodukten bei den Discountern. Außerdem punkteten die Billiganbieter mit preisgünstigen elektrischen Zahnbürsten.

„Elektrische Zahnbürsten liegen bei den Verbrauchern im Trend und unsere Zahlen zeigen, dass sich der Markt stark entwickelt“, berichtete Krien. Allein 2016 gaben die Verbraucher laut der Angaben über 235 Millionen Euro für elektrische Zahnbürste aus. Das bedeutet ein zweistelliges Plus gegenüber dem Vorjahr.

Auch die Nachfrage nach Zahnseide und Interdentalbürsten zur Reinigung von Zahnzwischenräumen wächst. Die Umsätze mit Zahnseide stiegen zuletzt um rund 10 Prozent. Insgesamt investierten die Deutschen 2016 mehr als 107 Millionen Euro in die Pflege ihrer Zahnzwischenräume.

Weitere 475 Millionen Euro gaben die Bundesbürger für Kaugummi aus. Fast 90 Prozent der verkauften Kaugummis sind heute zuckerfrei - mit weiter steigender Tendenz. „Der Trend zum zuckerfreien Kaugummi zeigt, dass die Deutschen Kaugummi nicht nur als Süßigkeit zwischendurch, sondern vor allem auch als Zahnpflegeprodukt wahrnehmen und kaufen“, urteilt Krien.

Alles zum Thema Gesundheit finden Sie hier!

NWZonline.de/gesundheit
Alles zum Thema Gesundheit finden Sie hier!

Weitere Nachrichten:

dm | DIRK ROSSMANN