DüSSELDORF - Das Düsseldorfer Landgericht hat die Einstellung des Prozesses gegen den ehemaligen WestLB-Chef Jürgen Sengera abgelehnt. Der Antrag der Verteidiger werde als unbegründet zurückgewiesen, sagte die Vorsitzende Richterin Brigitte Koppenhöfer. Die Verteidiger hatten u.a. bemängelt, dass wesentliche Beweismittel nicht ins Deutsche übersetzt worden seien. Sengera soll einen Kredit über 1,35 Milliarden Euro ohne ausreichende Risikoprüfung an den britischen TV-Geräteverleiher Boxclever vergeben und damit 427 Millionen Euro Schaden verursacht haben.
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