Mit zahlreichen positiven Eindrücken kehrte eine Delegation aus dem Landkreis Oldenburg, angeführt von Landrat Frank Eger, von einem fünftägigen Besuch im polnischen Partnerlandkreis Nowomiejski zurück. Auf dem Programm standen unter anderem interessante Vorträge über regenerative Energien, Naturschutz und Wirtschaftsentwicklung. Der Erfahrungsaustausch brachte für beide Seiten neue Erkenntnisse und Sichtweisen, so Eger. Die Besucher registrierten viele Anzeichen für eine beachtliche Weiterentwicklung der Region und einen wirtschaftlichen Aufschwung im Partnerkreis. Eger dankte insbesondere Stanislaw Czajka, dem Landrat des Landkreises Nowomiejski, für die Gastfreundschaft. Zur Delegation aus dem Landkreis Oldenburg gehörten Kreislandwirt Jürgen Seeger, Bernd Lögering
(Leiter des Amtes für Naturschutz und Landschaftspflege), Günther Lütje (Unterhaltungsverband Wüsting), Dieter Buschan (Hunterwasseracht), Hans-Werner Aschoff (WLO), der FDP-Kreistagsabgeordnete Rolf Jessen, Peter Nieslony (Amtsleiter Bauordnungsamt), Carsten Harings (Kämmerer), Lothar Sauer (Vorstandsmitglied Kreishandwerkerschaft), der CDU-Kreistagsabgeordnete Bernhard Schwarting, Kreistagsvorsitzender Helmut Hinrichs und die Verwaltungsmitarbeiter Brigitte Kret, Marion Helms
und Aneta Redmann. Zum Abschluss der Fahrt, sprach Eger eine Einladung an die Gastgeber aus.
Im weiß-blau geschmückten Saal des Ahlhorner Gasthofes „Altes Posthaus“ kam bei der Sitzung des Kreistags schon fast Bierzelt-Stimmung auf: Kreistagsvorsitzender Helmut Hinrichs gestand, dass er sich diesmal nach der Sitzung ein Bier gönnen werde. Schließlich sei er mit der Nordwestbahn angereist, so der Sandkruger. Und als Großenknetens Bürgermeister Volker Bernasko die Abgeordneten begrüßte, wies er auf die belegten Brötchen auf den Tischen hin. Kneten können sich das noch erlauben. „Allerdings habe ich nichts abbekommen“, ergänzte Bernasko. Prompt stand Franz Duin (SPD) auf, um seinen Teller nach vorn zu bringen. Von Nächstenliebe versteht Duin etwas: Er ist auch Mitglied des ev. Gemeindekirchenrates in Wildeshausen.
Über einen Scheck in Höhe von 2500 Euro kann sich Edith Wolter aus Wildeshausen freuen. Sie gewann beim „Gewinnsparen“ der Volksbank. „Das Los habe ich erst im Frühjahr gekauft“, gestand sie, als die Volksbank-Mitarbeiter Manfred Sander und Rita Sandmann-Wehrenberg gratulierten. Das Geld wird voraussichtlich in eine USA-Reise investiert.
Glück hatte auch Mirko Reuter (ovales Bild, links) aus Dötlingen. Der Neunjährige hatte im Juli bei einem Preisausschreiben mitgemacht. Dabei gewann der Fußballer der E2-Jugendmannschaft des TV Dötlingen einen kompletten Satz Trikots mit Hosen und Stutzen. Udo Frommhold, Leiter des „famila“-Verbrauchermarktes in Wildeshausen, überreichte den Gewinn.
Mehr als 33 Jahre war Heinz-Günther Bowe, besser bekannt als „Fidi“, bei WST Wildeshauser Straßen & Tiefbau beschäftigt. Nun wurde das Wildeshauser Original von Unternehmer Udo Apeler in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Und wie es sich für den 64-jährigen, einstigen Fahrer eines Tiefladers gehört, wurde dazu der Lastwagen festlich mit Girlanden geschmückt. „Fidi“ werde in bester Erinnerung bleiben, sagte Apeler. Das Motto des Vaters von zwei Kindern lautete immer: „Allrad rein und durch“.
Ein Kurz-Konzert gaben die Wildeshauser Jagdhornbläser am Brennerei-Museum. Es war zugleich der Auftakt zu einem kurzweiligen Ausflug der Gruppe unter Leitung von Hergen Stolle. Im Museum weihte Karl Schulze Temming-Hanhoff in die Geheimnisse des
Schnapsbrennens ein. Weitere Stationen waren Meyer’s Museumsladen in Brettorf sowie Hockensberg, wo gegrillt wurde.
