DYKHAUSEN - Das Leben im Dorf noch lebens- und liebenswerter zu gestalten, hat sich der Bürgerverein Dykhausen auf die Fahnen geschrieben. Das dörfliche Zusammenleben soll gefördert werden – der Verein schwimmt dabei auf einer guten Welle, berichtete Vorsitzender Reimer Klappstein bei der Jahreshauptversammlung.

Zusammenarbeit im Dorf

Seit einiger Zeit arbeitet der Bürgerverein eng mit dem Boßelverein zusammen, zum Teil auch mit der reformierten Gemeinde. „Bei rund 200 Einwohnern im Dorf ist das eine sehr gute Lösung“, erklärte Klappstein. So waren zum Beispiel beim ersten Versuch, ein Winterangebot ins Leben zu rufen, gleich mehr als 70 Personen zum Besenwerfen mit anschließendem Grünkohlessen gekommen. Anders beim traditionellen Laternenumzug, hier hatte es nur wenig Interesse gegeben. Diese Veranstaltung werde man deshalb anders ausrichten, wie genau, darüber muss noch entscheiden werden. Gut angekommen waren dagegen Osterfeuer und Sommerfest.

In diesem Jahr soll wieder ein Ausflug mit dem Bus angeboten werden, als mögliches Ziel nannte Klappstein Bremerhaven mit dem Auswandererhaus, dem Klimahaus und dem Zoo am Meer.

Unruhe gibt es im Dorf wegen eines neuen Gesetzes zur Oberflächenentwässerung. Danach soll es für jeden Haushalt Pflicht werden, bis 2015 bestimmte Nachweise über das Rohrnetz zu erbringen. Klappstein riet allerdings zur Ruhe. Wenn das Gesetz so weit sei, werde man sehen, was genau auf die Bürger Dykhausens zukomme.


Klage über Radweg

Ein Dank ging an die Gemeinde, die sehr schnell auf den Wunsch nach Beleuchtung an der Bushaltestelle reagiert habe. Bemängelt wurde dagegen der Radweg zwischen Dykhausen und Sande. Hier gebe es schon seit Jahren Probleme mit Verkrautung. Im Sommer sei die Nutzung des Wegs für Radfahrer und Fußgänger durch überwuchernde Unkräuter mitunter unzumutbar.

Eine rege Diskussion entspann sich über das Thema Bürgerbus: Sandes Bürgermeister Josef Wesselmann machte im Bürgerverein keine Hoffnung auf finanzielle Unterstützung. Bei der angespannten Haushaltslage sei zurzeit „nichts drin“. Unmut äußerten manche Mitglieder über einen Anwohner, der durch zusätzliche Fütterung Saatkrähen anlocke. Der Anwohner warb um Verständnis für die Tiere und sein Verhalten, fand aber wenig Gehör.

Bei den turnusgemäß anstehenden Wahlen wurde Reimer Klappstein als Vorsitzender bestätigt. Sein Vize ist Thorsten Kujath. Schriftführer wurde Stefan Staßig, Kassenwart Gerd Gerber. Im Festausschuss sitzen Anne Klappstein sowie Ilka und Torsten Amman.