Ganderkesee - Famila ist fertig, Aldi und Inkoop sind auf dem besten Wege, Netto steht in den Startlöchern, und Rossmann schmiedet auch schon Pläne – die großen Marken des Einzelhandels verhalfen Ganderkesees wirtschaftlicher Entwicklung im abgelaufenen Jahr zu einer bemerkenswerten Dynamik.
Vor Hunderten von Mitarbeitern und Gästen wurde am 7. August der neue Famila-Markt an der Grüppenbührener Straße feierlich eröffnet; einen Tag später kam erstmals auch die Öffentlichkeit in den Genuss des modernen Einkaufserlebnisses auf 4000 Quadratmetern. Möglichst schnell will die Bünting-Gruppe (Leer) jetzt das alte Marktgebäude und auch den Getränkemarkt auf der anderen Straßenseite abreißen. Schon im Frühjahr 2014 soll mit dem Neubau des Getränkemarktes begonnen werden.
Nur ein paar Meter weiter nördlich kündigt sich die nächste Großbaustelle an: Zwischen dem Famila-Getränkemarkt und der Straße an der Schmiede soll ein Neubau entstehen, in den die Drogeriekette Rossmann möglichst noch Ende 2014 mit einer Filiale einziehen will. Und noch in Sichtweite, jenseits der Bahnlinie an der Raiffeisenstraße, befinden sich die Bauarbeiter schon im Endspurt: Ende Januar wollen der Discounter Aldi und der Verbrauchermarkt Inkoop hier ihre neuen Filialen mit vergrößerter Verkaufsfläche beziehen.
All diese Bauvorhaben wirken indes wie Lego-Häuser im Vergleich mit dem Megaprojekt im künftigen Gewerbegebiet Ganderkesee-West: An der A 28 in Grüppenbühren errichtet der Discount-Riese Netto ein neues Logistikzentrum mit 40 000 Quadratmetern Lagerfläche: ab November 2014 sollen von dort rund 200 Netto-Märkte mit den Dingen des täglichen Bedarfs beliefert werden,
Rund 40 Prozent des 28 Hektar großen Gewerbegebietes wären damit schon bebaut, doch auch für die restlichen Flächen gibt es nach Angaben der Gemeinde etliche Interessenten. Das gilt indes auch für das schon bestehende große Gewerbegebiet am Orte: An Ganderkesees Westtangente siedelten sich 2013 weitere Firmen an. Unter anderem erhält die Landschaftsgärtnerei Volker Kreye dort ihren neuen Standort.
Die Bedingungen an der Westtangente wie auch in den Gewerbegebieten Bookhorn, Urneburg und Buschhagen werden sich im neuen Jahr noch verbessern: Dank Fördermitteln der EU kann das Breitbandnetz für die Unternehmen ausgebaut werden. Auch mit der Datenautobahn ist die Gemeinde künftig also noch besser vernetzt.
