Elbergen - Zu einer „Weckruf“-Veranstaltung laden die in dem Verein „Verkehrswende Cloppenburg-Emsland“ (VCE) zusammengeschlossenen Gegner des Ausbaus der E 233 (die NWZ berichtete) für Donnerstag, 12. Dezember, in den Löninger Stadtteil Elbergen ein. Ab 19.30 Uhr stellt der VCE im Saal der Gastwirtschaft „Elberger Hof“ den aktuellen Stand der Dinge und seine Strategien gegen einen E 233-Ausbau vor, heißt es in einer von VCE-Vorstandsmitglied Ulf Dunkel verbreiteten Pressemitteilung.
Nach eigenen Angaben hat der Verein derzeit 84 Mitglieder und knapp 1200 Unterstützer. „Wir sind auf unserer Weckruf-Tour entlang der Strecke unterwegs, um die Aktionskasse gegen den Ausbau zu füllen“, so Dunkel weiter. „Nach Meppen, Haselünne und Herzlake informieren wir in Löningen, Lastrup, Kneheim, Stapelfeld und Emstek die Anlieger und holen die Betroffenen ins Boot.“ Das geschehe unter anderem auch durch eine Informationsbroschüre.
Transit-Lkw verbannen
Der Verein zeigt sich überzeugt davon, dass ein Durchfahrverbot für Transit-Lkw die richtige Lösung sei, um die Strecke rasch und preisgünstig wieder zu entlasten. Die heimische Wirtschaft berühre ein solches Verbot nicht.
Wie der VCE mitteilt, steht ein Planfeststellungsverfahren kurz bevor. Voraussetzung dafür sei die Genehmigung des ersten von acht Teilabschnitten des E 233-Ausbaus, eines etwa elf Kilometer langen Stücks von der A 31-Anschlussstelle Meppen bis zur B 70-Kreuzung in Meppen, durch das Bundesverkehrsministerium.
Hilfe beim Widerstand
Von diesem Zeitpunkt an könnten Betroffene juristisch gegen die Ausbaupläne vorgehen, so der VCE. Satzungsgemäß wolle der Verein Kläger juristisch unterstützen. Dazu gehöre auch die finanzielle Hilfe. Laut VCE gibt es zehn Klagewillige. Nach dem Ende der „Weckruf“-Veranstaltungen soll das konkrete Vorgehen mit den Klagewilligen und einem Fachanwalt nicht-öffentlich abgestimmt werden.
