Rastede - Die Fülle von E-Mails, die zur Werbung im weltweiten Netz unterwegs ist, muss keineswegs immer unerwünschter Informationsmüll („Spam“) sein, der nur die Kanäle verstopft – sondern es ist oft professionelle, vereinbarte Information. Das wurde beim Marketingclub Weser-Ems deutlich.

Der Abend, durch den Club-Präsident Helmut Loerts-Sabin führte, befasste sich im Akademiehotel Rastede mit E-Mails im Kommunikations-Mix von Firmen. Gastgeber war das Rasteder Unternehmen „CleverReach“.

Dort setzt man darauf, dass der E-Mail-Bezug mit den Beziehern vorher klar vereinbart wird, wie Björn Krull und Jan-Gerrit Dickebohm deutlich machten. Das erfolge etwa durch Klicks. Auch ein Abmeldeknopf sei selbstverständlich. Klar wurde auch: Längst herrscht innerhalb der Vielfalt des elektronischen Marketings ein beinharter Konkurrenzkampf. Krull und Dickebohm sehen Mails bei der Effizienz deutlich etwa vor Sozialen Medien. E-Mails gibt es seit 1984. Heute werden Milliarden davon versendet.

Firmen nutzen dies für Kontakte. Beim Clubabend berichtete ein Möbelhersteller der Region, er habe bundesweit rund 1000 Händler als „Kandidaten“ für Newsletter.

„CleverReach“ wurde 2007 gegründet. Heute werden nach eigenen Angaben mehr als 80 000 Kunden im „E-Mail-Marketing“ betreut.

Rüdiger zu Klampen
Rüdiger zu Klampen Wirtschaftsredaktion (Ltg.)