Eckwarden - Alles im Lot am Preußeneck: Das im August wiedereröffnete und um eine zusätzliche Aussichtsplattform erweiterte Leuchtfeuer in Eckwarderhörne entwickelt Strahlkraft in die gesamte Republik. Und nach zwei turbulenten und von viel Zoff geprägten Jahren ist auch die Bürgerinitiative Leuchtfeuer Eckwarderhörne wieder in ruhiges Fahrwasser zurückgekehrt. Das zeigte sich am Wochenende bei der Jahreshauptversammlung, bei der Markus Fittinghoff und Cornelia Steib als Vorsitzende bestätigt wurden.

Am 11. August 2017 hatte die Stiftung Oberfeuer Preußeneck zusammen mit der Bürgerinitiative und zahlreichen Gästen die Wiedereröffnung des Leuchtfeuers sowie des zu einem Dokumentationszentrum umgebauten früheren Maschinenhauses eröffnet. Bis Dezember genossen rund 1500 Besucher den Blick von der in 18 Metern Höhe gelegenen neuen Aussichtsplattform. Für 2018 erwarten Stiftung und BI einen noch weit größeren Besucherandrang, den es vor allem in den Sommermonaten zu bewältigen geben wird.

Regelmäßige Öffnungszeiten sind laut Markus Fittinghoff für die Zeit ab Ostern geplant. Jetzt im Winter besteht für Gruppen ab fünf Personen weiterhin die Möglichkeit, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet oder auf den neuen Flyern, die die Bürgerinitiative hat drucken lassen. Die vierseitige Broschüre soll in den nächsten Wochen in Butjadingen und Umgebung verteilt werden. Das Ziel ist es, noch mehr Gäste auf das touristische Angebot in Eckwarderhörne aufmerksam zu machen.

Die Bürgerinitiative möchte künftig noch enger mit der Stiftung zusammenarbeiten. Das soll als Verpflichtung auch in der Satzung verankert werden. Der BI gehe es dabei nicht zuletzt darum, dass nachfolgende Generationen den Fortbestand des Leuchtfeuers sichern.

Bei den Vorstandswahlen, die während der Jahreshauptversammlung anstanden, wurden nicht nur Markus Fittinghoff und Cornelia Steib in ihren Ämtern bestätigt. Auch Udo Spieker als Schriftführer, Britta Bienek als Schatzmeisterin und Helmut Schmidt als Beisitzer wurden einstimmig wiedergewählt.


Dass Menschen aus ganz Deutschland das Oberfeuer am Herzen liegt, zeigt die Mitgliederstruktur der Bürgerinitiative. Sie zählt mehr als 100 Mitglieder. Nur gut ein Viertel davon wohnt jedoch in Butjadingen. Andere kommen gar aus dem fernen München.