EDEWECHT - Nur 15 Mitglieder des Edewechter Aktivkreises kamen am Mittwoch im neuen Schützenhof Edewecht zu einer Sitzung zusammen, obwohl mit dem Rhythmus zur Durchführung der Gewerbeschau ein intensiv erörterter Punkt auf der Tagesordnung stand.

Die anwesenden Mitglieder sprachen sich einstimmig dafür aus, im kommenden Jahr die Gewerbeschau wieder durchzuführen. Diese Veranstaltung ist, so der Tenor an diesem Abend, eine langfristige Werbung für die Edewechter Geschäftsleute und ein Imagegewinn für die Gemeinde. Grundsätzlich müsse daran gearbeitet werden, die Attraktivität der Verbrauchermesse zu erhöhen, um die Besucherzahlen zu steigern, damit sich die Gewerbeschau für die Edewechter Geschäftsleute rechnet. Es wurde der Vorschlag gemacht, mehr auswärtige Betriebe zuzulassen, wenn einheimische Betriebe und Geschäfte sich nicht daran beteiligen wollen.

Doch nicht nur die Gewerbeschau, auch die Durchführung des Frühjahrsmarktes im kommenden Jahr stand auf der Tagesordnung. Die anwesenden Mitglieder sprachen sich für den 3. bis 5. Mai 2008 aus. Ein anderer Termin war nicht möglich, ohne mit anderen Veranstaltungen in der Gemeinde oder in den direkten Nachbargemeinden zu kollidieren.

Um die Attraktivität der Einkaufsziels Edewecht zu steigern kam die Anregung, am 7. Dezember eine lange Einkaufsnacht unter dem Motto „Edewecht im Kerzenschein“ anzubieten, in der die Geschäfte bis 22 Uhr geöffnet haben sollen. Die Idee wurde von der 1. Vorsitzenden Frauke Bresse-Kühmichel und den anderen Vorstandsmitgliedern positiv aufgenommen. Interessierte Geschäftsleute können sich unter 04405/926712 über die Pläne des Aktivkreises informieren.

Zu Gast waren am Mittwoch bei der Mitgliederversammlung des Aktivkreises Edewecht Guido Lenz und Kerstin Borm als Vertreter des Präventionsrates Edewecht. Sie berichteten über ihre Tests in Edewechter Geschäften zur Abgabe von Alkohol und Nikotin an Jugendliche. Bei den bisherigen insgesamt fünf Versuchen verhielten sich nur die Mitarbeiter des Kiosks in Osterscheps vorbildlich, die weder Zigaretten noch Alkohol an Jugendliche verkauften.