EDEWECHT - Der Hegering Edewecht hat einen neuen Hegeringsleiter: Wie es in einer Pressemitteilung heißt, wurde Ekkehard Lange während der Jahreshauptversammlung einstimmig zum Nachfolger von Hinrich Bischoff gewählt. Dieser hatte nach über 20 Jahren sein Amt als Leiter niedergelegt. Ekkehard Lange bedankte sich bei seinem Vorgänger für dessen hervorragende Arbeit und überreichte Bischoff als Erinnerungsgeschenk der Jägerschaft eine historische Karte von der Gemeinde Edewecht.
Zum stellvertretenden Hegeringsleiter wählte die Versammlung Udo Schmidtke, Schriftführerin und Kassenwartin ist Heidrun Budden. Ergänzt wird der Vorstand durch Hundeobmann Peter Bohlen, Schießobmann Uwe Schmidtke, Bläserobmann Gerd Oltmer und Presseobmann Thomas Bünting.
Vor den Wahlen hatte der scheidende Hegeringsleiter eine erfolgreiche Bilanz für 2007 gezogen. Mit der Hubertusmesse und dem Jägerball habe man der Öffentlichkeit gezeigt, dass die Mitglieder nicht nur hegten und jagten, sondern auch das jagdliche Kulturgut mit der Geselligkeit verbinden würden. Etwa 50 Kinder hätten sich im Sommer an der abwechslungsreichen Naturerkundung im Revier um den Hof von Hegeringsleiter Bischoff beteiligt und seien ebenso begeistert gewesen wie die Teilnehmer von Wanderungen durch das Fintlandsmoor. Der Hegering hatte seinen Gästen dort die Moor-, Tier- und Pflanzenarten vorgestellt.
Jagdliche Themen aus Sicht des Kreises sprachen der Kreisvorsitzende der Jägerschaft, Hartmut Cordes, und Kreisjägermeister Günther Wemken an.
Ehrungen fanden ebenfalls statt. Für 50-jährige Zugehörigkeit wurde Heino Harms ausgezeichnet. Jeweils 40 Jahre gehören Dr. Hans Fittje, Georg Frerichs, Heiner Oellien und Walter Hinrichs dem Hegering an. Günter Wähler, Rolf Baxmeyer und Gerd Grambart wurden für 25-jährige Vereinstreue geehrt. Das Goldene Rebhuhn erhielt Helmut Speckmann, der als Nichtjäger dem Hegering Land für biotopverbessernde Maßnahmen zur Verfügung stellte. Gerd Oellien erhielt das Naturpfleger-Verdienstabzeichen, weil er mehrfach Mais auf seinen landwirtschaftlichen Flächen als Äsung stehen ließ.
