EDEWECHT - „Wir haben gerade erst bei uns zu Hause Gemüse gepflanzt“, weiß Lily zu berichten. Und in kessem Ton fügt sie selbstbewusst hinzu: „Ich weiß also schon, wie das geht.“

Lehrreich war diese Erfahrung für sie aber doch – ebenso wie für die anderen „Mini-Gärtner“ von der Kindertagesstätte Edewecht. Zusammen legten sie ein Hochbeet an und setzten Salat, Möhren und vieles mehr.

Alles, was sie dafür benötigten, wurde ihnen von der Edeka-Stiftung zur Verfügung gestellt. „Gemüse wächst nicht im Supermarkt, das sollen die Kinder lernen“, erklärte Vertreterin Renate Aljan den Hintergrund der Aktion. „Das Ziel ist auch, dass sie erkennen, wie viel Mühe dahinter steckt, wie lange so etwas dauert. Radieschen brauchen eben etwa vier Wochen, bis sie geerntet werden können, Kohlrabi sogar sechs. Das ist vielen heute leider gar nicht mehr klar.“

„Pate“ der Aktion ist Klaus Warnken, Inhaber des Edewechter Edeka-Marktes. Wie selbstverständlich krempelte er die Ärmel mit hoch, als es darum ging, die Erde von dem Verteilen der Setzlinge noch einmal ordentlich durchzumischen. Anschließend wurden dann noch Bänder über das Beet gespannt. So wurde abgegrenzt, was genau wohin gepflanzt werden soll. Oder um es kindgerecht auszudrücken: Jedes Gemüse bekam sein eigenes „Zimmer“.