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Sport In Edewecht Neues System für Hallenzeiten

Ingo Schmidt

Edewecht - Die Gemeinde Edewecht hat die Anschaffung eines neuen Sportstättenverwaltungssystems beschlossen. Jan Unger, Inhaber der Software-Schmiede „The WebMob – Your solution!“ aus Jever, stellte während der jüngsten Sitzung des Edewechter Sportausschusses ein entsprechendes Verwaltungssystem vor. Der (nicht öffentlich tagende) Verwaltungsausschuss gab für das Vorhaben nun grünes Licht.

Bislang gestaltet sich die Situation für die Vereine in Edewecht ziemlich kompliziert – denn die Gemeinde verwaltet die Hallenbelegungen über Outlook-Kalender. Die Hallenpläne für die beiden Großraumhallen werden zudem an den Wochenenden über die Homepage der Gemeinde der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.

Bisher mit formlosen Anträgen gearbeitet

Darüber hinaus ist das bisherige Verfahren äußerst fehlerträchtig, handelt es sich doch um ein Prozedere, das auf formlosen Anträgen beruht. Damit wenden sich die Vereine an die Gemeindeverwaltung, um gewünschte Hallenzeiten zu beantragen. Die Verwaltung gleicht diese Termine ab, trägt sie in Outlook-Kalender ein, leitet sie an die zuständigen Hausmeister weiter und bestätigt die Termine bei den Vereinen.

Ein Vorgehen, das für die Gemeinde sehr arbeitsreich ist und der Öffentlichkeit keine Möglichkeit bietet, nachzuvollziehen, ob und welche Hallen wann belegt sind – und von wem überhaupt, geschweige denn, ob beantragte Hallenzeiten überhaupt in Anspruch genommen werden.

Soziale Kontrolle

Das anzuschaffende System wirkt alldem entgegen, indem es auf soziale Kontrolle setzt. Das bedeutet, dass für jeden erkennbar ist, welcher Verein zu welcher Zeit in welcher Halle aktiv ist. Doch die Software kann noch viel mehr:


Innerhalb der Kalender können Vereine einzelne Termine beantragen, die die Verwaltung dann mit einem Klick bestätigen kann. Im Programm können die E-Mail-Adressen aller Beteiligten (Hausmeister, Vereinsvertreter) hinterlegt werden, die nach der Terminvergabe automatisch informiert werden. Mit der Homepage der Gemeinde verlinkt, müsste keine weitere Datenpflege erfolgen. Auch die Belegung des Hauses der Begegnung sowie des Hallenbades könnte so erfolgen.

Nach den Sommerferien

Die Gemeinde sieht die Anschaffung als positiv an, weil einerseits der Verwaltungsaufwand verringert würde. Andererseits könnten aber auch die Bürger auf einen Blick erkennen, welcher Verein sich gerade wo aufhält. Zudem bestünde die Möglichkeit, die Internetseiten der einzelnen Sportvereine zu verlinken, was den Vorteil böte, dass die Bürger auf einen Blick sähen, welche Angebote es überhaupt gibt – und sich bei Interesse direkt auf der Präsenz des betreffenden Vereins weitergehend informieren könnten.

Die Software kostet in der Anschaffung einmalig 2900 Euro. Hinzu kommt eine monatliche Gebühr von 95 Euro für Hosting-, Wartungs- und Aktualisierungskosten. Der Beschlussvorschlag, über den im Verwaltungsausschuss der Gemeinde entschieden wurde, lautete: „Für die Verwaltung der gemeindeeigenen Sportstätten und des Hauses der Begegnung wird ein webbasiertes Sportstättenverwaltungssystem angeschafft. Die für die Anschaffung und Wartung benötigten Finanzmittel in Höhe von 3800 Euro stehen über den Haushalt 2019 zur Verfügung. In den Folgejahren sind für die Wartung der Software Finanzmittel in Höhe von 1200 Euro jährlich einzuplanen.

Wann genau die webbasierte Software eingerichtet und freigeschaltet ist, steht noch nicht fest. „Nach den Sommerferien ist ein wahrscheinlicher Zeitrahmen“, sagt Nico Pannemann, Leiter des Fachbereichs I bei der Gemeinde Edewecht.

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