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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Recht: Ehemalige Großbäcker gehen zum Bundesgerichtshof

09.12.2014

Essen /Cloppenburg /Oldenburg Die drei in Zusammenhang mit Vorgängen bei der Großbäckerei Stauffenberg in Gelsenkirchen zu Haftstrafen verurteilten Führungskräfte streben die Revision an – beim Bundesgerichtshof. Das deutete sich am Montag an, nachdem beim Landgericht Essen die Urteile gegen die die drei Manager – darunter Frank Ostendorf aus Oldenburg – gesprochen worden waren.

Zwei der drei Verurteilten hätten – Stand Montagmittag – bereits ihre Revision eingereicht, teilte Dr. Johannes Hidding, Sprecher des Landgerichts Essen, auf Anfrage mit.

Er bestätigte Berichte des Portals „Der Westen“, dass Ostendorf zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten und auch der weitere frühere Geschäftsführer Carsten K. (gleich lange Strafe) sowie Führungskraft Martin L. (drei Jahre und drei Monate) verurteilt worden seien. Das Urteil sei wegen „Betrugs“ gefällt worden. Die Verurteilten hätten 2013 Forderungen an das Backunternehmen, die gar nicht existierten, von einer Factoring-Firma vorfinanzieren lassen. Mildernd wurde das frühe Geständnis einbezogen. Von der Düsseldorfer Kanzlei, die Ostendorf vertritt, gab es am Montag auf Anfrage keine Auskünfte.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, betonte Hidding. Die Verurteilten hätten ab Urteil eine Woche Zeit für die Ankündigung der Revision. Die drei Verurteilten sind nicht in Haft. Das sei ein „üblicher Weg“, erläuterte der Sprecher.

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Die Stauffenberg GmbH & Co KG musste unterdessen erneut einen Insolvenzantrag stellen. Das berichtete die „Lebensmittel-Zeitung“ (LZ/Neuss). Vor drei Wochen habe ein Kunde unerwartet und kurzfristig den Vertrag gekündigt und ein Ersatz konnte auf die Schnelle nicht gefunden werden, berichtet das Fachblatt unter Berufung auf Frank Ostendorf. Demnach gibt es Kaufinteressenten, mit denen der Insolvenzverwalter verhandele. Er selbst wolle sich „definitiv nicht mehr engagieren“, zitiert die LZ Ostendorf, der Mitgesellschafter war.

Stauffenberg hat 230 Mitarbeiter und wollte 2014 rund 40 Millionen Euro Umsatz erreichen. Das Unternehmen stehe seit Februar „gesund und sauber da“, sagte Ostendorf laut „LZ“. Die Kündigung durch Kunden sei „nicht nachvollziehbar“.

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