Cloppenburg - 14 Frauen und zwei Männer haben den vom Bildungswerk Cloppenburg angebotenen KEB-Zertifikatskursus „Familienentlastender Dienst“ erfolgreich abgeschlossen. Sie haben damit die Fähigkeit erworben, Familien zu unterstützen, die einen Angehörigen mit einer dementiellen oder geistigen Erkrankung haben. Der „Familienentlastende Dienst“ will einerseits Angehörigen „unter die Arme greifen“, so dass sie ein Stück persönliche Freizeit zur individuellen Gestaltung zurückgewinnen können. Andererseits soll auch der zu betreuende Mensch entlastet werden und neue Sozialkontakte aufbauen, um dem Alltag ein paar Stunden zu entkommen.
Themen wie zum Beispiel „Alt werden und krank sein in der Gesellschaft“, „Das hilfreiche Gespräch am Krankenbett“, aber auch „Beschäftigungsmöglichkeiten mit alten Menschen“ standen auf dem 40 Stunden umfassenden Stundenplan.
Im Abschlusskolloquium wurde deutlich, dass mit der zunehmenden Lebenserwartung ehrenamtliche Dienste immer gefragter sind. Die Familienstrukturen lassen eine Rundumbetreuung von Angehörigen kaum zu – der entlastende Dienst mit gut ausgebildeten Kräften ist gefragt. Anlaufstelle für Familien, die stundenweise entlastet werden möchten, ist das Seniorenbüro. Interessierte können sich hier werktags von 9 bis 12 Uhr unter
Die Absolventen: Roswitha Brauer (Cloppenburg), Edeltraud Bruns (Gehlenberg), Jutta Diekmann (Lastrup), Andrea Fellage (Lastrup), Hedwig Feyerabend (Cappeln), Hildegard Kessen (Essen), Klara Kläne (Löningen), Dietmar Kupke (Cappeln), Hildegard Memering (Lindern), Lisa Memering (Lindern), Maria Menke (Garrel), Marlene Ruf (Cloppenburg), Christiane Schulte (Cloppenburg), Marita Untiedt (Friesoythe), Franz Winkler (Cloppenburg) und Erika Zamolo (Cloppenburg).
