So nicht – die Stadt Westerstede plant neuen Schildbürgerstreich! Am 7. Januar wurde zu einer Infoveranstaltung eingeladen, in der die Planung der Bebauung der Flächen an der Norderstraße vorgestellt wurde. Geplant ist, Flächen zu beiden Seiten der Norderstraße zu bebauen. Flächen, die die grüne Lunge der Stadt Westerstede bilden. Flächen, die für die Bewohner der Mehrfamilienhäuser der Eberhard-Ries-Straße und Breslauer Straße ein wichtiges Naherholungsgebiet sind.
Verkehrstechnisch ist das eine gefährliche Fehlplanung, denn genau in diesem Bereich liegt die Bushaltestelle der RDS. Dort ist es bei Busbetrieb schon jetzt recht gefährlich, denn es ist eng. Genau in diesem Bereich liegt der Zuweg zu den geplanten Wohnanlangen mit über 80 Wohneinheiten. Die Bäke, die hier verläuft, lässt kaum Spielraum zu. Somit bedeutet diese Planung eine zusätzliche Belastung und Gefährdung der Menschen.
Eine andere Lösung, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, wäre es, im hinteren Bereich an der Breslauer Straße den Sportplatz zu verkleinern und dort zu bauen. Die Fläche ist groß genug. Die Zuwegung kann von der Breslauer Straße aus erfolgen und ist bereits vorhanden, da sich hier zwei Reihen mit Reihenhäusern befinden.
Die Stadt Westerstede stellt sich dar als familienfreundliche Stadt im Grünen. Mit der Schließung der Hössenschule wurde erreicht, dass Grundschüler per Bus nach Westerloy und Halsbek aus der Kreisstadt transportiert werden müssen. Dadurch entstehen Riesenkosten und Kinder werden unnötig belastet.
Diesem ersten Schildbürgerstreich soll nun der zweite folgen.
Helga Leneke
Westerstede
