Jever - Einen großen Besucherandrang hat die Werkstatt für behinderte Menschen bei ihrem Tag der offenen Tür am Sonntag erlebt: Zum Tag der Begegnungen mit Arbeitsvorführungen, sozialen Kontakten und Werkstattladenverkauf kamen Besucher aus Nah und Fern.
Die Gäste ließen sich die Arbeit der Werkstatt mit 220 Beschäftigten erklären, schauten bei der Produktion von Leitungen und Kabelbäumen zu, die in der Werkstatt für die Industrie angefertigt werden, erwarben weihnachtliche Dekorationen am Stand der Grünen Gruppe aus Barkel oder erstanden Holzartikel im Werkstattladen.
Die Werkstatt hat sich laut Einrichtungsleiter Lothar Steinbach auf die Fertigung von Kabelbäumen spezialisiert. Mit Lohn und Material werden jährlich inzwischen rund 1,5 Millionen Euro bewegt. Ein weiterer Auftrag ist für ein Unternehmen in Aurich akquiriert. „Wir wollen zeigen, dass wir auch Teil des normalen Arbeitslebens sind“, so Steinbach.
Fachbereiche der Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit (GPS) informierten an Ständen über ihre Therapie- und Hilfsangebote, der Förderverein hatte wieder eine große Tombola veranstaltet.
Mit dem Tag der offenen Tür hat für die Jeveraner auch wieder die Grünkohlzeit begonnen: Der Duft von Kohl und Pinkel zog bereits kurz nach Eröffnung am Vormittag durch die Flure. Kaffee, Kuchen, Torten und Waffeln versüßten zudem allen Beteiligten den Tag.
