Wangerland - Um 39 Spielplätze im Wangerland ging es am Dienstag im Ausschuss für Jugend und Soziales. Acht bis zehn der Spielplätze sollen möglicherweise aufgelöst werden, sagte Torsten Meuer von der Gemeinde Wangerland auf Nachfrage der NWZ .

„Wir wollten herausfinden, welche Spielplätze überhaupt noch genutzt werden und falls nicht, worin die Gründe dafür liegen könnten“, so Meuer. „Die könnten zum einen darin liegen, dass die Altersstruktur sich ändert und es weniger Kinder gibt, die die Spielplätze nutzen; und zum anderen darin, dass die Attraktivität fehlt.“

Außerdem seien die Spielplätze auf ihre Lage untersucht worden. „Dabei stellten wir fest, dass zum Beispiel alle Spielplätze in Hooksiel am Rand und nicht zentral liegen – ein Manko“, so Meuer.

Als besonders problematisch eingestuft wurden laut Meuer die Spielplätze an der Anton-Günther-Straße sowie an der Mozartstraße in Hohenkirchen. In Hooksiel sind es die Spielplätze Sielhamm und Solthörnerstraße sowie in Horumersiel der Spielplatz an der Heinrich-Tiarks-Straße, die zur Disposition stehen.

„Dort wollen wir stattdessen Am Tief am Küstenwachboot 19 an der Parkplatzfläche einen gut erreichbaren Spielplatz herrichten“, so Meuer. In Waddewarden stünden zwei Spielplätze am Fischelteich zur Debatte – diese sollen aber zu Grünflächen umgestaltet werden, sagte Meuer.


Was mit dem Spielplatz Lange Hamm in Hooksiel passiert, ist nach Meuer noch unklar. Dieser ist von zwei Seiten zugänglich und wird auch von der Grundschule genutzt. Laut Meuer stimmte die SPD dafür, dass der Spielplatz in zwei Bauplätze aufgeteilt werden soll. Die CDU möchte hingegen, dass dort künftig eine große Grünfläche entsteht.

Antje Brüggerhoff
Antje Brüggerhoff Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt