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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Eine ganze Akademie für Ausbildung

15.07.2017

Lohne „Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind“: Dieses Zitat von Henry Ford haben sich die Ausbildungsverantwortlichen bei der Firma Krapp in Lohne als Leitfaden genommen, als sie ihr Ausbildungs- und Fortbildungsprogramm komplett auf neue Beine gestellt haben.

sich um PIA

Ab sofort läuft die Bewerbungsfrist für den Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ-Wirtschaftsredaktion. Bis 27. September können sich Unternehmen und Verbünde mit Unternehmen aus der Region bewerben.

Das ist schnell gemacht: Bitte ein Projekt konkret (nicht das gesamte breite Angebot) auf maximal einer Seite beschreiben, ein Foto und ein Logo anhängen und mailen an: pia@nwzmedien.de

Über alle Bewerbungen wird berichtet, in der NWZ und auf NWZonline.

Die Gewinner werden bei einer feierlichen Preisverleihung geehrt. Infos:

   

   www.nwzonline.de/pia

„Den jungen Leuten reicht nicht ein einfacher ,9 till 5 job’. Sie wollen gefördert, gefordert sowie mitgenommen werden und stellen entsprechende Anforderungen an die ausbildenden Unternehmen“, sagt Louis Pöhlking, Gesamtverantwortlicher für die Ausbildung bei dem Familienunternehmen, das 1897 als Goldschmiede in Steinfeld gegründet wurde und sich zu einem überregional tätigen Handelsunternehmen entwickelt hat. Am Ende der Überlegungen stand die „Krapp-Akademie“, mit der sich das Lohner Unternehmen (510 Mitarbeiter/davon 50 Azubis) um den Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ bewirbt.

Die „Krapp-Akademie“ stützt sich auf drei Säulen – Ausbildung, Weiterbildung sowie das Qualifizierungsprogramm „k-inside“. Im ersten Baustein – der Ausbildung – bekommen die Azubis Grundlagenkenntnisse in verschiedensten Bereichen vermittelt. Neben der fachlichen Ausbildung in verschiedenen Abteilungen, die nach festen Vorgaben organisiert ist, wird das Wissen in monatlichen Schulungen vertieft. „Die Schulungen werden halbjährlich durch ein Kolloquium mit der Geschäftsleitung nachgehalten, welches zudem auf die mündliche Prüfung der Auszubildenden vorbereiten soll“, erläutert Pöhlking.

Zudem werde eine „zweiseitige Feedbackkultur“ gelebt. Regelmäßig würden Gespräche mit den Azubis geführt, in denen der zu vermittelnde Wissensinhalt einer Abteilung, aber auch eine Beurteilung der Azubis durchgesprochen werde. Andersherum würden in den Gesprächen auch die Ausbildungsbeauftragten von den Azubis bewertet, um so auch Verbesserungen bei der Ausbildungsleitung herbeizuführen. Wöchentlicher Zusatzunterricht durch Berufsschullehrer und Projektarbeiten, in denen die Jungen Leute eigene Ideen erarbeiten und umsetzen, runden den Baustein ab.

Der zweite Baustein – die Weiterbildung – besteht zum einen aus dem „Krapp-Kurrikulum“. „Hierbei bieten wir allen Mitarbeitern und auch den Auszubildenden an, an unterschiedlichsten Fortbildungen und Schulungen kostenfrei teilzunehmen“, erläutert Pöhlking, Dazu gehörten Fahrsicherheitstraining, Englisch-Kurse oder Rhetorik-Seminare. Zum anderen gehört zu diesem Baustein das „Lernen im Alltag“. Hier würden Führungs- und Fachkräfte die Azubis an Perspektivaufgaben heranführen. Auszubildende nehmen etwa an Kunden- und Bewerbungsgesprächen teil, so Pöhlking.

Der dritte Akademie-Baustein, das „k-inside“, ziele schließlich auf die individuelle Förderung von ausgewählten Mitarbeitern ab. „In diesem Baustein sollen die Auszubildenden und jungen Mitarbeiter auf zukünftige Führungsaufgaben in verantwortungsvollen Positionen vorbereitet werden“, sagt Pöhlking. Praktisch umgesetzt werde dies etwa durch ein Mentoring-Programm mit Mitgliedern der Geschäftsleitung und „Skill-Workshops“.

Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041

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