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Eine Stimme für die Landwirte

Landwirt aus Fleisch und Blut – das ist Thomas König. Seit wenigen Wochen steht der Friesoyther an der Spitze des Ortslandvolkverbands Friesoythe. Vorgänger Andreas Schmies hat ihn als seinen Nachfolger vorgeschlagen. „Da habe ich angenommen“, erzählt der 32-jährige Landwirt aus Schwaneburg. Mitglied im Landvolkverband ist König seit 1996. Damals habe er den Hof von seinem Vater übernommen und sei auch dem Landvolkverband beigetreten.

Das Landvolk hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Landwirten eine Stimme zu geben und Lobbyarbeit für die Landwirtschaft auch in der Politik zu leisten. Deshalb treffen sich die Vertreter der Ortslandvolkverbände einige Male im Jahr, um über aktuelle Entwicklungen in der Politik zu beraten, die die Landwirtschaft betreffen, und gegebenenfalls Maßnahmen zu besprechen, um die Interessen der Landwirte zu vertreten.

Auf Ortsebene treffen sich die 146 Mitglieder dreimal im Jahr zum Feldbegang, wo auch schon mal das Thema Pflanzenschutz diskutiert wird. Zumeist Landwirte seien im Verband vertreten, erzählt König, Voraussetzung für die Mitgliedschaft sei das jedoch nicht.

Die ersten Wochen in seiner neuen Position will Thomas König nutzen, um sich einzuarbeiten. Auf wesentliche Änderungen will er vorerst verzichten. „Der Verband wird so weiterlaufen wie bisher“, sagt er. Für gute Ideen, die das Verbandsleben interessanter gestalten, ist König jedoch immer offen. Möglich wäre es beispielsweise, ein regelmäßiges Treffen wieder einzuführen, sagt er.

Wenn die Mastschweine und Sauen auf dem Hof versorgt sind, kümmert sich Thomas König um seine Familie. Zwei Töchter und einen Sohn hat er mit seiner Frau Silvia. „Alle Neune“ sind einmal im Monat das Ziel des Ehepaares König auf der Kegelbahn. kra


Thomas König

Vors. Ortslandvolk

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