Über eine Spende in Höhe von 5000 Euro können sich Walter Millhahn (Vorsitzender Sportverein Thüle) , Heribert Ideler (Vorstand Radsportclub Thüle), Bernhard Engelmann(Brudermeister der St. Johannes Schützenbruderschaft) und Hermann Moormann (Vorstand Orts- und Heimatverein Thüle) freuen. Hermann Brandt (Vorstand der Spadaka-Stiftung) sowie Johannes Wilke (Vorstand der Spadaka-Stiftung und Spar- und Darlehnskasse) wollen mit ihrer Spende die Sanierung des Vereinsheimes in der Kirchstraße in Thüle unterstützen. „Wir haben den Antrag als förderungswürdig erachtet, da das Vereinsheim von der gesamten Dorfgemeinschaft genutzt wird“, so Wilke, „das war für uns ein wichtiges Kriterium; denn wir wollen eine breite Bevölkerungsschicht erreichen und investieren in die Zukunft.“ Mit dem Geld sollen eine Einbauküche sowie Tische und Stühle für das Vereinsheim angeschafft werden. Drei wichtige Förderzwecke führt Wilke an: durch die Spende würde auch der Sport, die Jugendarbeit und die Heimatpflege unterstützt werden, da die Katholische Kirchengemeinde, der Schützenverein, der Radsportclub, der Orts- und Heimatverein, die Katholische Landjugendbewegung und der Sportverein des Dorfes die Räumlichkeiten die Räumlichkeiten nutzen würden. Brandt fügt hinzu, dass er die Unterstützung des ehrenamtlichen Engagement ebenfalls für wichtig erachte. Auch dies werde mit der Spende gefördert. Millhahn bedankt sich und zeigt sich erfreut: „Ich bin mehr als begeistert. Mit so eine großen Summe habe ich nicht gerechnet.“ Die Sanierungsarbeiten laufen seit Anfang April diesen Jahres. Aufgrund des kalten Winters hatten sich die Bauarbeiten verzögert. Die Fertigstellung ist für September diesen Jahres geplant. Die Baumaßnahmen belaufen sich auf 130 000 Euro.

Sie tragen eine schwarzen Anzug, schwarzen Hut mit rotem Band, dazu ein Wanderstock. Sie nennen sich „Hochtiedsnöger“ und überbringen im Auftrag des Brautpaares Einladungen zur Hochzeit. Ein emsländischer Brauch der nun auch auf Friesoyther Gebiet auflebte. Frank und Simone Gehlenborg aus Altenoythe ließen am Wochenende ihre Einladungen von den Hochtiedsnögern Michael Poerschke und Henning Janssen überbringen. Dass die harte Arbeit ist, mussten die beiden jedoch bald feststellen. Bei jedem künftigen Gast – zumeist die ehemaligen Nachbarn des Brautpaares – trugen sie die gereimte Einladung vor und mussten beim Vortragen gleich mehrfach mit den künftigen Hochzeitsgästen anstoßen. Den dafür notwendigen Schnaps hatten die beiden auf ihren geschmückten Fahrrädern dabei. Die Einladungstour führte die Hochtiedsnöger nach Neuscharrel und in den Ulmenweg in Friesoythe. Die Tradition besagt, dass jeder Eingeladene an dem Handstock eine Schleife anbringen muss. Am Ende hatten Michael Poerschke und Henning Janssen 18 Schleifen am Stock – ob sie zu dem Zeitpunkt noch klar denken konnten, ist nicht übermittelt . . .