EINSWARDEN - Seit vielen Jahren ist die Luisenhofschule in Einswarden bemüht, ihren Schülern berufspraktische Erfahrungen zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit mit Premium Aerotec spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Jahr für Jahr gibt die Ausbildungswerkstatt des Unternehmens den Neuntklässlern die Möglichkeit, in einem Projekt ihr handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen und sich für einen Ausbildungsplatz zu empfehlen.

Fünf Schüler haben in diesem Schuljahr von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Ausbilder Thomas Brambosch überreichte ihnen jetzt die Zertifikate, die sich später in einer Bewerbungsmappe sicherlich gut machen.

Kathrin Weidner, Tobias Babik, Tayyib Temurtas sowie Ravza und Feyza Yildiz sind einmal in der Woche am Nachmittag in der Ausbildungswerkstatt gewesen, um dort die Grundlagen der Metallbearbeitung zu lernen. Die Auszubildenden des ersten Lehrjahres kümmerten sich um die Schüler.

Unter anderem standen Feilen, Sägen, Bohren, Biegen und Nieten auf dem Stundenplan. Die Pennäler stellten einen Bilderrahmen aus Aluminium her. Und dabei war äußerste Präzision gefragt. „Die Jugendlichen lernten zum Beispiel auch, wie eine Zeichnung richtig gelesen wird“, erklärt Lehrer Cord Wärner, der sie bei dem Projekt begleitete.

In den vergangenen Jahren haben schon eine ganze Reihe von Luisenhofschülern einen Ausbildungsplatz bekommen, die in dem Projekt auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Jugendlichen, die diesmal dabei waren, liebäugeln ebenfalls mit einer Lehrstelle bei Premium Aerotec. Vielleicht klappt’s ja. Thomas Brambosch schätzt das Projekt jedenfalls als gute Gelegenheit, sich schon einmal einen Eindruck von den künftigen Bewerbern zu machen. Ein dickes Lob gab es für die Schüler von den Azubis. Philipp Wittje bescheinigte ihnen jedenfalls, alle Aufgaben sehr gut umgesetzt zu haben.