EINSWARDEN - Auf eine gute Partnerschaft: Der Freundeskreis Nordenham/Saint-Etienne-du-Rouvray hat sich konstituiert. Zur Vorsitzenden wurde Marlo Jütte gewählt. Ihr Stellvertreter ist Klaus Zurhold. Um die Finanzen und den Schriftverkehr kümmert sich Uschi Wilkens.

Im Mehrzweckhaus in Einswarden hatten sich am Montagabend 22 interessierte Nordenhamer zur Gründungsversammlung eingefunden. Neben dem Vorstand wählten sie auch fünf Beisitzer. Für den Bereich Bildung ist Anja Volkmann zuständig. Ellen Reim (Kultur), Frauke Kewer (Sport und Jugend), Antje Ede (private Kontakt) sowie Edith Zurhold-Duvieuxbourg (besondere Aufgaben) komplettieren das Gremium.

Satzung überarbeitet

Nach Auskunft von Uschi Wilkens, die bei der Stadtverwaltung die Städtepartnerschaften koordiniert, wurde noch einmal die überarbeitete Satzung besprochen und für gut befunden. Die Mitglieder legten auch die Beiträge fest. So beträgt der Jahresbeitrag für ein Kind 7 Euro, Erwachsene zahlen 15 Euro und Familien 20 Euro jährlich. Der Beitrag für Körperschaften, Stiftungen oder eingetragene Vereine beträgt nach Auskunft von Uschi Wilkens 30 Euro im Jahr. Jan Ede und Carina Schaffarzyk prüfen, ob die Eingänge in der Kasse des Freundeskreises, dem zurzeit 24 Mitglieder angehören, auch richtig verbucht werden.

Die französische Stadt Saint-Etienne-du-Rouvray ist ein Vorort von Rouen. In ihr leben etwa so viele Einwohner wie in Nordenham (27 000). Eine Delegation aus Nordenham mit Bürgermeister Hans Francksen an der Spitze reist vom 9. bis zum 11. Oktober nicht mit leeren Händen dorthin. Mit dabei ist Uschi Wilkens vom neu gegründeten Freundeskreis. Das Signal an die französischen Freunde ist eindeutig: Nordenham meint es ernst mit der Städtepartnerschaft.

Eindeutiges Signal

Die Stadt in der Normandie war schon längere Zeit auf der Suche nach einer Partnerstadt in Niedersachsen. Edith Zurhold-Duvieuxbourg, Mitglied im Kuratorium Normandie-Niedersachsen, hatte von diesem Interesse gehört und den Kontakt hergestellt.