EINSWARDEN - EINSWARDEN/FIL - Mit dem Sozialrecht, der Rentenentwicklung und mit Versicherungsfragen hat sich die Ortsgruppe Einswarden des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) bei ihrer Jahresmitgliederversammlung befasst. Als Referent trat der SoVD-Kreisvorsitzende Helmut Schlottke auf. Er schilderte, wie der Verband in strittigen Fällen die Rechte seiner Mitglieder vertritt und betonte, dass der SoVD in Widerspruchs- und Klagesachen schon viele Erfolge erzielt habe.

Einen Bericht über die Aktivitäten des vergangenen Jahres trug der Ortsverbandsvorsitzende Walter Mattheis vor. Nach seinen Angaben gehören dem SoVD Einswarden zurzeit 296 Mitglieder an. 99 von ihnen sind 70 Jahre und älter. Eine gesunde Finanzlage des Ortsverbandes vermeldete der Kassenwart Wilhelm Robbers. Er wurde einstimmig in seinem Amt entlastet.

Über das Angebot an Alters- und Pflegeheimen in der Wesermarsch informierte die Frauensprecherin Hilde Androsch die SoVD-Mitglieder. Dabei stellte sie auch vor, mit welchen Kosten bei einer Heimunterbringung zu rechnen ist. Androsch legte es allen älteren Menschen nahe, sich frühzeitig einen Überblick über die jeweiligen Finanzierungsvarianten zu verschaffen. Sie verwies darauf, dass Soialhilfeempfänger keinen Anspruch auf Einzelzimmer hätten.

Einen Ausblick auf die für 2005 geplanten Unternehmungen des Ortsverbandes gab der Sprecher des Vergnüungsausschusses, Dieter Jabusch. Unter anderem sind Spiele- und Grillnachmittage sowie eine Reise in den Spessart vorgesehen.