Stollhamm - Die Stollhammer Vermieter wollen, dass für den Standort mehr getan wird. Mehrere Anregungen haben Kurgeschäftsführer Robert Kowitz und seine Mitarbeiter beim „Runden Tisch Tourismus“ von zehn Stollhammern im Huus an´n Siel bekommen.
Bei der Diskussion wurde deutlich, dass die Stollhammer die seit vergangenem Jahr gültige Ausweitung des Kurbeitragsgebietes kritisch sehen. Schließlich hätten die Anbieter von Ferienquartieren in Stollhamm nichts von den Aufwendungen und Verbesserungen an den Butjadinger Stränden. Wenn auch in Stollhamm der Kurbeitrag eingezogen werde, solle doch auch für die Touristen im Ort etwas getan werden, forderte Hajo Meiners.
Die Anwesenden machten zudem deutlich, dass die Infrastruktur in Stollhamm ohnehin nicht besonders gut sei. In einer solchen Situation auch noch von den Feriengästen Kurtaxe zu verlangen, sei wenig hilfreich für die Vermieter.
Vor allem wurde der Zustand der Straßen und Wege bemängelt. Angesichts des enormen Fahrzeugaufkommens auf den Hauptstraßen und schwer zu passierender Deichtore könne man nicht von einem Radfahrerland sprechen. Im Veranstaltungskalender der Kurgesellschaft wünschen sich die Stollhammer zudem Berücksichtigung.
