ELISABETHFEHN - Auf großes Interesse der Kinder stieß am Mittwoch der Besuch auf dem Bienenlehrpfad bei der alten Koksfabrik am Elisabethfehnkanal. Der Besuch wurde den Kindern im Rahmen der diesjährigen Ferienpassaktion der Gemeinde Barßel angeboten.
Vor einigen Jahren hatte Naturfreund Johann Hinderks aus Elisabethfehn die Idee, das Areal bei der ausgedienten Koksfabrik zum Bienenparadies zu gestalten. „Das Gelände um die ehemalige Fabrik und einige Räumlichkeiten boten sich geradezu an, hier einen Bienenlehrpfad entstehen zu lassen“, freute sich Hinderks am Mittwoch über das Interesse der Mädchen und Jungen an seiner Einrichtung.
Erst im vergangenen Jahr fand hier die erste norddeutsche Bienenbörse mit Erfolg statt. Der leidenschaftliche Imker Hinderks möchte in absehbarer Zeit wieder eine derartige Börse ausrichten. Den Kindern vermittelte Hinderks die Bedeutung der Biene für die Gesellschaft, womit er gleichzeitig das Bewusstsein der Menschen für die kleinen Tiere wieder stärken möchte. Gerade auch die Aktion mit dem Ferienpass biete sich an, junge Menschen für das Hobby der Imkerei zu faszinieren.
Die Kinder erfuhren Wissenswertes über das Bienenvolk und die Königin und Details über das Imker-Handwerk. Bestaunt wurden Honigschleudern, Entdeckelungsgeräte aber auch Sonnenwachsschmelzer.
„Wir sind von keiner Biene gestochen worden“, freute sich der achtjährige Ngoc-Son Ni Raming. „Es hat viel Spaß gemacht“, meinte auch Nicolas Coners (9) aus Elisabethfehn. Viel gelernt über die Bienen hat auch Max Többen aus Barßelermoor. „Wir haben viel über Bienen und die Honigherstellung gehört“, so Többen. Die Honigbiene spiele eine wichtige Rolle im gesamten Ökosystem und sei verantwortlich für die Bestäubung einer Vielzahl von Pflanzen.
Zum Schluss der Ferienpassaktion in der alten Koksfabrik gab es von Johann Hinderks für alle Kinder noch ein kleines Glas mit Honig für zu Hause.
