ELISABETHFEHN/STRÜCKLINGEN - Schiff Ahoi: Die Wogen schlugen hoch, als jetzt der Fluss- und Kanalschifferverein Elisabethfehn seinen beliebten „Schipperball“ feierte. Der Saal der Gaststätte Helmke-Kallage in Strücklingen glich einem wahren Flaggenmeer. Und so kamen bei den älteren Seebären Erinnerungen an die „gute alte Seefahrt“ auf.
Die Seeleute fühlten sich richtig wohl an Bord des „Vereinsschiffes“. Es gab weder Kollisionen noch Havarien, und in den frühen Morgenstunden liefen alle wohlbehalten wieder in den heimatlichen Hafen ein. Der Festausschuss und die Frauen der Fahrensleute hatten weder Kosten noch Mühe für ein gelungenes Fest an Deck gescheut.
„Die Wogen der guten Laune schlugen teilweise über die Reling“, freute sich der Vorsitzende des Fluss- und Kanalschiffervereins, Egon Buß, über den gelungenen „Schipperball“. Der Kapitän des Vereins begrüßte nach dem Einmarsch der Fahnenabordnungen die „Besatzungsmitglieder“ benachbarter und befreundeter Vereine. Abordnungen hatten der Schifferverein „Germania“ Rhauderfehn, der Binnenschifferverein „Einigkeit“ Rhauderfehn und der Papenburger Binnenschifferverein entsandt. Auch eine Abordnung des Orts- und Verschönerungsvereines Elisabethfehn und des Schützenvereins Elisabethfehn-Mitte kamen zum „Schipperball“.
Kapitän Buß fand auch nette Worte für die Kollegen, die aus beruflichen Gründen nicht mitfeiern konnten. Ihnen wünschte er eine gute Wache und eine handbreit Wasser unterm Kiel. Er vergaß aber auch nicht die kranken Fahrensleute und wünschte beste Genesung sowie allen Fahrensleuten allzeit gute Fahrt und immer glückliche Reisen.
„Ein ruhiges Vereinsjahr liegt hinter uns und ich hoffe, dass wir unser Vereinsschiff in ruhigem Wasser weiter fahren können, da wir in unserem 99. Jahr, das 100-jährige Vereinsjubiläum am 16. Mai 2009 zu planen haben“, so Buß. Stellvertretend für alle Vereinsabordnungen überbrachte Heinz Hanken vom Schifferverein „Germania“ Rhauderfehn die Grüße.
Bevor zu den Klängen der Band „Two for you“ ausdauernd in Kreuzfahrtmanier getanzt wurde, stärkten sich die „Seebären“ an einem wenig seemännischen „Moorbraten“. Bei einer Tombola lockten zahlreichen Preise.
